The Wikipedia article of the day for March 15, 2020 is Ankylosauria.

Die Ankylosauria (deutsch auch Ankylo­saurier) sind ein Taxon (eine systema­tische Gruppe) der Vogel­becken­saurier (Ornithi­schia). Es han­delte sich um vier­beinige, pflanzen­fressende Dino­saurier, die durch eine Panze­rung aus Knochen­platten charak­teri­siert waren. Die meisten Ankylo­sauria erreich­ten Längen von vier bis sechs Metern, die größ­ten Vertre­ter wie Ankylo­saurus wurden bis zu neun Meter lang, wäh­rend die kleins­ten Vertre­ter wie Struthio­saurus und Minmi nur drei Meter erreich­ten. Sie erschie­nen im mittle­ren Jura, hatten ihren Höhe­punkt je­doch in der Kreide­zeit, wo sie eine welt­weite Verbrei­tung erreich­ten. Es werden zwei Unter­taxa unter­schie­den, die Nodo­sauridae und die Ankylo­sauridae, wobei die innere Syste­matik umstrit­ten ist.  – Zum Artikel … Ankylosauria

The Wikipedia article of the day for March 14, 2020 is Frederick Trump.

Frederick Trump (* 14. März 1869 in Kallstadt als Friedrich Trump; † 30. Mai 1918 in New York) war ein deutsch-amerika­nischer Unter­neh­mer, der sein Vermö­gen mit dem Be­trieb von Restau­rants im Nord­westen der USA und im kanadi­schen Yukon-Territo­rium, insbe­sondere wäh­rend des Klon­dike-Gold­rausches, machte. Er ist ein Groß­vater des Unter­nehmers und US-Präsi­den­ten Donald Trump. Im Alter von 16 Jahren ver­ließ er Deutsch­land als Armuts­flücht­ling. Nach­dem er 1904 als wohl­haben­der Bürger nach Kall­stadt zurück­ge­kehrt war, wurde ihm die zwi­schen­zeit­lich verlo­rene deut­sche Staats­bürger­schaft ver­sagt, weil man ihm unter­stellte, dass er in die USA gegan­gen sei, um dem Wehr­dienst zu ent­gehen. Er wurde mit seiner schwan­geren Ehe­frau des Landes verwie­sen, und daher wurde sein Sohn Fred, der spätere Vater Donald Trumps, nicht in Kall­stadt, sondern in New York geboren. 1908 stieg Frederick Trump in das Immo­bilien­geschäft ein, das dann Fred und später Donald fort­führ­ten. Frederick Trump starb 1918 als ein frühes Opfer der Spani­schen Grippe.  – Zum Artikel … Frederick Trump

The Wikipedia article of the day for March 13, 2020 is Castle Hill (Ipswich).

Castle Hill bezeich­net ur­sprüng­lich ein 165 Acres (66,8 ha) um­fassen­des Ge­biet mit drei Drum­lins auf dem Gebiet der Stadt Ips­wich im äußers­ten Nord­osten des Bundes­staats Massa­chusetts der Ver­einig­ten Staa­ten. Der Name steht heute je­doch haupt­säch­lich für das auf der Spitze einer der Erhe­bungen errichtete Land­haus von Richard T. Crane, Jr. und seiner Familie. Castle Hill ist Teil der Richard T. Crane, Jr. Memorial Reser­vation, die sich ge­mein­sam mit dem an­grenzen­den Schutz­gebiet Cornelius and Mine S. Crane Wildlife Refuge auf insge­samt 2100 Acres (8,5 km²) er­streckt, und wurde als Natio­nal Histo­ric Land­mark in das Natio­nal Regis­ter of Histo­ric Places einge­tragen. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts erwarb Richard T. Crane das Grund­stück und gestal­tete es mit Unter­stüt­zung nam­hafter zeitge­nössi­scher Archi­tek­ten fast völlig neu. Das erste Ge­bäude an der Spitze des Hügels wurde 1909 errich­tet, je­doch bereits 1925 wieder abgeris­sen und durch einen Neubau ersetzt, der heute eine weit­hin bekannte Land­marke in Essex und Ips­wich ist.  – Zum Artikel … Castle Hill (Ipswich)

The Wikipedia article of the day for March 12, 2020 is Handelsgeschäft.

Unter einem Handels­geschäft wird im deut­schen Handels­recht die Rechts­hand­lung eines Kauf­manns oder einer Handels­gesell­schaft ver­stan­den, die im Bezug zu einem Handels­gewerbe steht. Im Aus­gangs­punkt finden auf Handels­geschäfte die Rege­lun­gen des allge­mei­nen Zivil­rechts Anwen­dung, insbe­sondere die des Bürger­lichen Gesetz­buchs (BGB). Einige der Rege­lun­gen sind für den Handels­ver­kehr zu unspe­zifisch, wes­halb der Gesetz­geber mit dem vier­ten Buch des Handels­gesetz­buchs (HGB) ein­zelne Bestim­mungen des allge­meinen Zivil­rechts für den kauf­männi­schen Ver­kehr modifi­ziert hat. Insbe­sondere be­trifft dies den Ver­zicht auf das Schrift­form­gebot beim Bürg­schafts­recht: Die zwin­gende Schrift­form des § 766 BGB wird abbe­dun­gen, da der Bürge im Handels­ver­kehr nicht in dem Maß des Schut­zes vor Finanz­risi­ken be­darf, gere­gelt in § 350 HGB (Form­frei­heit). Wei­tere Sonder­regelun­gen des vier­ten Buchs des HGB betref­fen Zinsen, den gut­gläubi­gen Erwerb, das Kauf­recht sowie das Trans­port­recht.  – Zum Artikel … Handelsgeschäft

The Wikipedia article of the day for March 11, 2020 is New Age.

New Age (engl. Neues Zeit­alter) war eine im letzten Drittel des 20. Jahr­hun­derts ge­bräuch­liche Be­zeich­nung für diverse Strö­mun­gen in der Eso­terik. Ur­sprüng­lich etwa syno­nym mit dem astro­logisch be­gründe­ten Begriff Wasser­mann­zeit­alter, wurde New Age bald unab­hängig davon in sehr freier Weise ver­wendet. Oft war auch von einer New-Age-Bewe­gung die Rede, was aus sozio­logi­scher Sicht je­doch pro­blema­tisch ist. Wann das Neue Zeit­alter begin­nen werde oder bereits begon­nen habe, wurde sehr unter­schied­lich ange­geben. Auch die Kenn­zeichen des Neuen Zeit­alters wurden sehr ver­schieden beschrie­ben. Über­wiegend han­delte es sich darum, dass ein ver­änder­tes Be­wusst­sein und eine ver­änderte Lebens­füh­rung der Men­schen das Neue Zeit­alter herbei­führen würde. Gegen Ende des 20. Jahr­hun­derts kam die Be­zeich­nung New Age aus der Mode, wobei das betref­fende Milieu und die wesent­lichen Themen aber erhal­ten blieben.  – Zum Artikel … New Age

The Wikipedia article of the day for March 10, 2020 is Georgskapelle (Bonn).

Die Georgs­kapelle auf dem Alten Fried­hof in Bonn wurde um 1230 errich­tet. Das roma­nische Gebäude mit früh­goti­schen Bau­elemen­ten war ur­sprüng­lich Teil der Kom­mende Ramers­dorf und diente den Kon­vents­mit­gliedern als Gebets­raum und für Gottes­dienste. Die Kapelle war aus­gestat­tet mit monu­menta­len mittel­alter­lichen Gewölbe- und Wand­male­reien. Im 19. Jahr­hun­dert brach in den Gebäu­den der Kom­mende ein Brand aus, von dem auch die Kapelle betrof­fen war. Nach dem Brand drohte der dama­lige Besitzer sie abzu­reißen. Die Kapelle konnte geret­tet und auf den Alten Friedhof translo­ziert werden. Dabei wurden die Male­reien zerstört. Einige von ihnen sind als Repro­duktio­nen erhalten. Die Rettung der Kapelle gilt als ein spek­takulä­res Ereig­nis der Denk­mal­pflege im Rhein­land in der Mitte des 19. Jahrhunderts.  – Zum Artikel … Georgskapelle (Bonn)

The Wikipedia article of the day for March 9, 2020 is Quechua.

Quechua (eingedeutscht: Ketschua) ist eine Gruppe eng mit­ein­ander ver­wandter indigener Sprach­varie­täten, die im Anden­raum Süd­amerikas ge­sprochen werden. Es exis­tieren unter­schied­liche An­sichten dazu, inwie­fern von einer ein­zigen dia­lektal stark diffe­ren­zierten Sprache oder einer Sprach­familie aus mehreren Sprachen, und wenn ja wie vielen, ge­sprochen werden sollte. Dies ist auch ab­hängig davon, ob man dabei von sprach­imma­nenten struk­tu­rellen oder von sozio­lingu­is­tischen und im wei­testen Sinne iden­titären Kri­terien aus­geht. Ver­schie­dene Quechua-Vari­anten wurden neben anderen Sprachen auch in der Kultur der Inka, aber auch in vor­inka­ischen Kulturen ge­sprochen, wobei zum Ende der Inka­zeit eine Variante („klassi­sches Quechua“) als Lingua franca in weiten Teilen des Anden­raums diente.  – Zum Artikel … Quechua

The Wikipedia article of the day for March 8, 2020 is Anselm Kiefer.

Anselm Kiefer (* 8. März 1945 in Donau­eschingen) ist ein deut­scher Maler und Bild­hauer. Er zählt zu den bekann­testen und erfolg­reichsten deut­schen Künst­lern nach dem Zweiten Welt­krieg. Seine Arbeit war stark geprägt von Themen aus der deut­schen Geschichte und Kultur, von der Hermanns­schlacht bis zum National­sozia­lismus, kulmi­nierend im Holocaust und der Zer­störung der jüdischen Kultur in Deutsch­land. Mit seiner ersten Instal­lation Die Frauen der Revolution (um 1984) setzte er 22 berühmten Frauen, die während der Franzö­sischen Revo­lution eine wichtige Rolle gespielt haben, ein künst­lerisches Denkmal. Kiefer gilt als ein Erneuerer der Historien­malerei und großer Illustrator geschicht­licher Katastrophen. Generell zählen über­lieferte Mythen, Bücher und Biblio­theken zu seinen bevor­zugten Sujets und Inspi­rations­quellen. Litera­rische Ein­flüsse, nament­lich von Paul Celan und Ingeborg Bachmann, schlugen sich in seinen Arbeiten der mitt­leren Jahre nieder. In seinem späteren Werk erweiterte er den sondierten Mythen­kreis auf jüdisch-christliche, ägyptische und orien­talische Kulturen sowie auf Kosmogonien.  – Zum Artikel … Anselm Kiefer

The Wikipedia article of the day for March 7, 2020 is Gregorianischer Choral.

Ein Gregoria­nischer Choral (lateinisch cantus choralis sive ecclesias­ticus „chor­mäßi­ger oder kirch­licher Gesang“) oder grego­riani­scher Gesang (cantus gre­goria­nus) ist ein ein­stimmi­ger, ur­sprüng­lich unbe­gleite­ter liturgi­scher Gesang der römisch-katholi­schen Kirche in lateini­scher Sprache (daher auch cantus Roma­nus). Als ge­sunge­nes Wort Gottes ist er ein wesent­licher Be­stand­teil der liturgi­schen Hand­lung. Das Kern­reper­toire des gre­goriani­schen Ge­sangs besteht aus dem Pro­prium und Ordina­rium der Heili­gen Messe sowie dem Stunden­gebet. Die Ge­sänge der Messe stehen im Gradu­ale (auch Choral­buch), die des Stunden­gebets im Anti­phonale. Mit Ge­schichte, Theo­rie und Praxis des gre­goriani­schen Chorals befasst sich die Gregorianik.  – Zum Artikel … Gregorianischer Choral

The Wikipedia article of the day for March 6, 2020 is Pulverbeschichten.

Das Pulver­beschich­ten oder die Pulver­lackie­rung ist ein Be­schich­tungs­verfah­ren, bei dem ein elek­trisch leit­fähi­ger Werk­stoff mit Pulver­lack beschich­tet wird. Eine typische Be­schich­tungs­anlage be­steht aus Ober­flächen­vorbe­hand­lung (Reini­gung und/oder Aufbrin­gen einer Kon­versions­schicht), Zwi­schen­trock­nung, elektro­stati­scher Be­schich­tungs­zone und Trock­ner. Die Werk­stücke werden dabei durch ein Förder­system trans­por­tiert. Typi­sche Unter­gründe für die Pulver­lackie­rung sind Stahl, verzink­ter Stahl und Alumi­nium. Das Haupt­anwen­dungs­gebiet ist die allge­meine Metall­beschich­tung, gefolgt von Haus­halts­geräten, Fassaden­beschich­tungen, Möbel- und Auto­mobil­lackie­rung. Die erzeug­ten Pulver­lack­schich­ten haben typischer­weise Schicht­dicken zwischen 60 und 120 μm. Abhängig von Anwen­dung und Ober­flächen­ausprä­gung kann die Schicht­dicke jedoch auch ober- oder unter­halb dieses Bereichs liegen.  – Zum Artikel … Pulverbeschichten

The Wikipedia article of the day for March 5, 2020 is Buchkogel (Plabutsch).

Der Buchkogel (zur Unter­schei­dung vom Wildo­ner Buch­kogel auch Grazer Buch­kogel genannt) ist ein 656 m ü. A. hoher Hügel im öster­reichi­schen Bundes­land Steier­mark. Die Erhe­bung befin­det sich im Westen der Landes­haupt­stadt Graz und bildet mit dem Plabutsch ein belieb­tes Nah­erholungs­gebiet. Teile des ver­karste­ten, von Misch­wäldern bedeck­ten Berges wurden bereits in der Kupfer­stein­zeit besie­delt und dienten im Mittel­alter sowie wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs dem Abbau von in Klüften einge­schlosse­nen Braun­eisen­steinen. Auf dem Gipfel steht die histo­rische Kron­prinz-Rudolf-Warte. Der Name Buch­kogel rührt entwe­der von einer abge­komme­nen Burg (alt­hoch­deutsch purch) oder vom Buchen­bestand her. Der Buch­kogel bietet Lebens­raum für Gämsen und mehrere, teils gefähr­dete Vogel­arten wie Grün­specht, Hohl­taube und Sperber.  – Zum Artikel … Buchkogel (Plabutsch)

The Wikipedia article of the day for March 4, 2020 is James K. Polk.

James K. Polk (* 2. November 1795 in Pine­ville, Mecklen­burg County, North Carolina; † 15. Juni 1849 in Nash­ville, Tennes­see) war vom 4. März 1845 bis zum 4. März 1849 der elfte Präsi­dent der Ver­einig­ten Staaten. Davor wirkte er als Gouver­neur des Bundes­staates Tennes­see (1839 bis 1841) und Sprecher des Repräsen­tanten­hauses (1835 bis 1839). Polk gehörte der Demo­krati­schen Partei an. Seine Amts­zeit war beson­ders geprägt durch seine anne­xionis­tische Außen­politik. Als Anhän­ger der „Mani­fest Destiny“ dehnte er das Staats­gebiet bis zum Pazifik und bis an den Rio Grande aus. Innen­poli­tisch fielen in seine Amts­zeit die Ein­rich­tung des Innen­ministe­riums, die Errich­tung der United States Naval Aca­demy, der Smithso­nian Institu­tion und des Washing­ton Monu­ments sowie die Einfüh­rung der ersten Brief­marke der Ver­einig­ten Staaten.  – Zum Artikel … James K. Polk

The Wikipedia article of the day for March 3, 2020 is Altsüdarabische Kunst.

Die Altsüdarabische Kunst entstand ab dem 3. Jahr­tausend v. Chr. in voris­lamischen Kulturen der Ara­bischen Halb­insel an den Küsten­zonen des Persi­schen Golfs. Die altara­bische Kunst erlebte ihre erste Blüte zu Beginn des 1. Jahr­tausends v. Chr. gleich­zeitig mit der südara­bischen Hoch­kultur, schwer­punkt­mäßig im heutigen Jemen, in den Reichen der Sabäer und Minäer. Im 5. Jahr­hundert v. Chr. war die Blüte­zeit von Saba, deren Zentren sich in Ma’rib und Sirwah befanden. Neben Ein­flüssen aus dem Alten Orient war sie seit dem 5. Jahr­hundert v. Chr. starken grie­chischen Ein­flüssen ausge­setzt. Typisch für die altsüd­arabische Kunst sind, sowohl in der Plastik als auch in der Archi­tektur, geome­trische, stili­sierte Formen, die sich seit dem 5. Jahr­hundert v. Chr. in flüssi­gere Formen wan­delten. Spätes­tens mit dem Vor­dringen des Islam seit der zweiten Hälfte des 6. nach­christ­lichen Jahr­hunderts ver­drängte die isla­mische Kunst die früheren Stile in Südarabien.  – Zum Artikel … Altsüdarabische Kunst

The Wikipedia article of the day for March 2, 2020 is Saalhof.

Der Saalhof ist das älteste erhal­tene Bau­werk der Alt­stadt von Frank­furt am Main. Die An­fänge reichen bis zum Ende des 12. Jahr­hun­derts zurück, als im Zusam­men­hang mit der benach­bar­ten älte­ren Königs­pfalz Frank­furt ein Wohn­turm mit im Norden an­schließen­dem zwei­geschossi­gem Wohn­bau errich­tet wurde. Ab 1333 war der Saal­hof in der Hand des Frank­furter Patri­ziers Jakob Knob­lauch, galt aber bis Ende des 17. Jahr­hun­derts noch als Reichs­lehen. Er diente wäh­rend der Frank­furter Messen als Aus­stellungs­halle holländi­scher Tuch­macher. Zahl­reiche spätere Umbau­ten folgten, darun­ter der Renten­turm, der barocke Bernus­bau und der im Stil der italieni­schen Romanik errich­tete Burnitz­bau. Nach der Zerstö­rung durch die Luft­angriffe auf Frank­furt am Main 1944 wurden die zum Main hin gelegenen Bauten wieder errich­tet. Auf dem dahin­ter gelege­nen Gelände ent­stand Anfang der 1970er Jahre der Neubau des Histori­schen Museums.  – Zum Artikel … Saalhof

The Wikipedia article of the day for March 1, 2020 is Afrikanisches Palmenhörnchen.

Das Afrika­nische Palmen­hörn­chen (Epixerus ebii), auch Großes Rot­schenkel­hörnchen genannt, ist eine Art aus der Familie der Hörn­chen und die einzige Art der Gattung Epixe­rus. Die mit bis zu 60 Zenti­metern Gesamt­länge relativ großen Hörn­chen leben sehr ver­steckt in mehre­ren von­einan­der getrenn­ten Regen­wald­gebie­ten West­afrikas. Über die Lebens­weise der tag­akti­ven und weit­gehend solitär leben­den Hörn­chen ist relativ wenig be­kannt. Sie ernäh­ren sich von Samen und Früch­ten und in Teilen des Ver­breitungs­gebie­tes vor allem von hart­schali­gen Nüssen, die sie mit den Zähnen öffnen. Poten­zielle Gefah­ren für die Bestände gehen von der Ent­waldung durch den Holz­ein­schlag und durch die Um­wand­lung von Regen­wald­flächen in land­wirtschaft­liche Nutz­flächen aus. Obwohl die Be­stands­zahlen und die Ent­wick­lung der Gesamt­popula­tion dieser Art bisher nicht aus­reichend bekannt sind, wird sie als nicht gefähr­det eingestuft.  – Zum Artikel … Afrikanisches Palmenhörnchen

The Wikipedia article of the day for February 29, 2020 is Tsunami.

Ein Tsunami (japanisch 津波, wört­lich ‚Hafen­welle‘), deutsch ehe­mals Erd­beben­woge ge­nannt, ist eine beson­ders lange Wasser­welle, die sich über sehr große Ent­fernun­gen auszu­breiten ver­mag. Beim Vor­drin­gen in Be­reiche gerin­ger Wasser­tiefe wird sie ge­staucht und türmt sich da­durch an einer flachen Küste zu einer hohen Flut­welle auf. Diese trägt so das Wasser mit großer Wucht weit über die Ufer­linie und richtet dabei meist große Zer­störun­gen an. Beim an­schließen­den Zurück­weichen wird das auf dem über­schwemm­ten Land mit­geris­sene Mate­rial meist weit ins Meer hinaus gespült, wovon oft auch Men­schen und Tiere be­troffen sind. Tsuna­mis ent­stehen infolge plötz­licher Hebung oder Senkung von Teilen des Ozean­bodens bei einem untersee­ischen Erdbe­ben, durch das Hinein­rutschen großer Erd- und Gesteins­massen ins Wasser, durch heftige Winde oder äußerst selten auch durch den Ein­schlag eines Himmels­körpers. Tsuna­mis ent­stehen nicht nur auf den Welt­meeren, auch auf Binnen­seen können sich soge­nannte Binnen­tsuna­mis bilden.  – Zum Artikel … Tsunami

The Wikipedia article of the day for February 28, 2020 is Wilhelm Kühnert.

Wilhelm Kühnert (* 28. Februar 1900 in Straßburg; † 18. November 1980 in Wien) war ein deutsch-öster­reichi­scher evange­lischer Kirchen­histori­ker. Er galt als luthe­risch-konser­vativ. Kühnert stu­dierte evange­lische Theo­logie an mehre­ren deut­schen Uni­versi­täten. Ab 1929 setzte er dieses Stu­dium in Wien fort, wo er – abge­sehen vom Wehr­dienst wäh­rend des Zwei­ten Welt­krieges – sein weite­res Leben ver­brachte. In Wien er­warb er ein Dokto­rat der Philo­sophie und eines der Theo­logie. Er unter­richtete als Reli­gions­lehrer an Gymna­sien. In der Nach­kriegs­zeit erhielt er außer­dem einen uni­versi­tären Lehr­auf­trag für Kirchen­geschichte und wurde 1951 ordent­licher Profes­sor für dieses Fach. Von ihm wurden keine Bücher, aber zahl­reiche Auf­sätze ge­druckt. Er war Heraus­geber des Jahr­buchs der Gesell­schaft für die Ge­schichte des Protes­tantis­mus in Öster­reich und der theolo­gischen Fach­zeit­schrift Amt und Ge­meinde. Im Hin­blick auf die Zeit des National­sozialis­mus gilt er teils als entschie­dener Gegner, teils als grund­sätz­lich poli­tisch zurückhaltend.  – Zum Artikel … Wilhelm Kühnert

The Wikipedia article of the day for February 27, 2020 is Boudicca-Aufstand.

Der Boudicca-Aufstand war der Auf­stand der beiden ein­heimi­schen Stämme der Icener und Trino­van­ten gegen die römi­schen Besat­zer Britan­niens in den Jahren 60 und 61 n. Chr., der von der britanni­schen Königin und Heer­führe­rin Boudicca ange­führt wurde. Die schlechte Behand­lung der Stämme durch die Römer löste den Auf­stand aus. Beide Seiten kämpf­ten mit großer Brutali­tät. Boudiccas Streit­macht zer­störte drei große römi­sche Sied­lun­gen (darun­ter auch Londi­nium) und tötete einen Groß­teil der ver­bliebe­nen Bewoh­ner und Ver­teidi­ger. Eine zahlen­mäßig unter­legene römi­sche Armee unter Gaius Suetonius Paulinus stellte die Auf­ständi­schen in den „Mid­lands“ ent­lang der Wat­ling Street und vernich­tete sie. Die mit Ab­stand wich­tigste Quelle für die Ereig­nisse ist der römi­sche Ge­schichts­schreiber Tacitus.  – Zum Artikel … Boudicca-Aufstand