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Leopold Kölbl (* 26. März 1895 in Wien; † 25. Dezember 1970 ebenda) war ein öster­reichi­scher Geo­loge. Der Sohn eines Gast­wirts stu­dierte ab 1913 Natur­wissen­schaf­ten an der Philo­sophi­schen Fakul­tät der Uni­versi­tät Wien. Nach Ende des Ersten Welt­kriegs promo­vierte er bei Franz Eduard Sueß. Im Jahr 1927 habili­tierte sich Kölbl und war ab 1. April 1929 außer­ordent­licher Profes­sor und Vor­stand des Geo­logi­schen Insti­tuts an der Hoch­schule für Boden­kultur. Ab 1932 Mit­glied der NSDAP, war er von 1935 bis 1938 Rektor der Uni­versi­tät München. Seine wissen­schaft­liche und politi­sche Karriere endete 1939 mit seiner Ver­haf­tung und späteren Ver­urtei­lung zu einer rund zwei­jähri­gen Frei­heits­strafe auf­grund zu dieser Zeit straf­barer homo­sexuel­ler Hand­lungen. Nach dem Zweiten Welt­krieg wurde er für seine NS-Tätig­keit wegen Hoch­verrats zu einer weite­ren Freiheits­strafe verur­teilt, die jedoch zur Bewäh­rung ausge­setzt wurde.  – Zum Artikel … Leopold Kölbl