The Wikipedia article of the day for July 19, 2019 is Laos.

Laos (amtlich Demokra­tische Volks­republik Laos) ist der einzige Binnen­staat in Südost­asien. Er grenzt an China, Vietnam, Kambod­scha, Thai­land und Myan­mar und hat etwa 6,5 Millio­nen Einwoh­ner auf einer Fläche von 236.800 km²; Haupt­stadt und größte Stadt ist Vientiane. In Laos herrscht tropi­sches Klima mit hohen Tempera­turen, wobei es durch die großen Höhen­unter­schiede regio­nal zu starken Tem­peratur­schwan­kun­gen kommen kann. Das Klima wird sehr stark von den Monsu­nen beein­flusst. Durch groß­flächige Entwal­dungen in den letzten Jahrzehn­ten sank der Grund­wasser­spiegel in manchen Gebieten, was zu einer prekären Trink­wasser­situa­tion in Laos führte. Zudem sind durch die Vernich­tung des Lebens­raumes von Flora und Fauna eine Viel­zahl der Tier- und Pflanzen­arten vom Ausster­ben bedroht. In linguis­tischer Hinsicht gibt es in Laos vier große Sprach­familien, nämlich die Tai-Kadai-, Mon-Khmer-, tibeto­birmani­schen und die Hmong-Yao-Sprachen.  – Zum Artikel … Laos

The Wikipedia article of the day for July 18, 2019 is Rennbahnkatastrophe von Berlin.

Die Rennbahn­katas­trophe von Berlin, auch „Schwar­zer Sonntag“ genannt, war ein Unfall auf der Berliner Radrenn­bahn im Sport­park „Botani­scher Garten“ an der Pots­damer Straße am 18. Juli 1909. Bei einem Steher­rennen, das von rund 6200 Zuschau­ern ver­folgt wurde, war das Motor­rad eines Schritt­machers in die Zu­schauer­tribüne gerast. Bei der Explo­sion des Benzin­tanks und dem folgen­den Brand kamen neun Zuschauer ums Leben, mehr als 40 Menschen wurden ver­letzt. In Zeitungs­artikeln übten Exper­ten heftige Kritik an den mangel­haften Sicher­heits­vorkeh­rungen der Renn­bahn; das abschlie­ßende Ergeb­nis der behörd­lichen Unter­suchung der Unglücks­ursache ist jedoch nicht bekannt. Noch in der Woche des Unglücks wurden Radren­nen mit Motor­schritt­machern vom preußi­schen Innen­ministe­rium verbo­ten, vier Wochen später wurden sie jedoch mit neuen Bestim­mungen wieder erlaubt. Für die Betrei­ber der Bahn hatte das Unglück weder finan­zielle noch recht­liche Folgen, da Gutach­ter vor Gericht zu dem Schluss kamen, dass der Unfall nicht vorher­sehbar gewesen sei.  – Zum Artikel … Rennbahnkatastrophe von Berlin

The Wikipedia article of the day for July 17, 2019 is Finnische Verfassung von 1919.

Die Finnische Verfassung von 1919 war die erste Verfas­sung der seit dem 6. Dezember 1917 unab­hängi­gen Repu­blik Finnland. Der zur Verabschie­dung der Verfas­sung führende Prozess wurde durch die Abdan­kung des russischen Zaren Nikolaus II. einge­leitet. Die folgenden Ver­fassungs­debat­ten drehten sich in erster Linie um das Verhält­nis zu Russ­land, die Frage der Staats­form und die Position des Parla­ments. Politi­sche Entwick­lungen im Inneren und Äußeren gaben der Debatte immer wieder neue Richtun­gen, bis schließ­lich am 17. Juli 1919 eine repu­blika­nische Verfas­sung in Kraft trat, die auf der Gesetz­gebungs­macht des Parla­ments einer­seits und einer starken admi­nistrati­ven Stellung des Präsi­denten anderer­seits fußte. Sie ent­hielt eine Reihe von Grund­rechten – darunter die Frei­heit der Person, der Gleich­berechti­gungs­grund­satz, Meinungs- und Presse­frei­heit, Versamm­lungs- und Vereini­gungs­frei­heit sowie die Glaubens­frei­heit – und ersetzte die noch aus der Zeit der schwedi­schen Beset­zung stammende gustavia­nische Verfas­sung von 1772. Bis zu ihrer Ablö­sung durch eine neue Verfas­sung am 1. März 2000 blieb sie im Wesent­lichen unverändert.  – Zum Artikel … Finnische Verfassung von 1919

The Wikipedia article of the day for July 16, 2019 is Millennium Park.

Der Millennium Park ist ein öffent­licher Park und eine der größten Touristen­attrak­tionen in Chicago. Die Eröff­nung des Parks war ursprüng­lich zur namens­geben­den Jahr­tausend­wende geplant, erfolgte auf­grund von Verzö­gerun­gen in der Planungs- und Bau­phase aber schließ­lich erst am 16. Juli 2004. Die Kosten seiner Anle­gung beliefen sich auf 475 Millio­nen US-Dollar. Der 99.000 Quadrat­meter große Park bildet eine nord­west­liche Erwei­terung des wesent­lich größeren Grant Parks und wird durch die Michigan Avenue, die Randolph Street, den Columbus Drive und den East Monroe Drive begrenzt. Er beher­bergt die Cloud-Gate-Skulptur, die Crown Fountain, den Jay Pritzker Pavilion und den Lurie Garden (Bild) sowie eine Vielzahl weiterer Attraktio­nen und Veran­stal­tungs­orte, die ihn zu einem belieb­ten Naher­holungs­gebiet machen. Der Park erhielt Auszeich­nungen für seine Zu­gänglich­keit und sein umwelt­freund­liches Design.  – Zum Artikel … Millennium Park

The Wikipedia article of the day for July 15, 2019 is Carl Kellner (Optiker).

Carl Kellner (* 26. März 1826 in Hirzen­hain; † 13. Mai 1855 in Wetzlar) war ein deut­scher Entwick­ler und Herstel­ler von Telesko­pen und Mikros­kopen. Er erlangte erste Bekannt­heit als Entwick­ler und Produ­zent des heute nach ihm benann­ten Kellner-Okulars. Seine Geräte wurden nach ganz Deutsch­land und ins Ausland gelie­fert und fanden in Wissen­schafts­kreisen Aner­kennung für ihre Quali­tät. Das von ihm um den 15. Juli 1849 in Wetzlar gegrün­dete Optische Insti­tut war die Keim­zelle der Wetzlarer opti­schen Indus­trie. In den knapp sechs Jahren unter seiner Leitung wurden von bis zu 12 Beschäf­tigten etwa 130 Mikros­kope sowie rund 100 Teles­kope und Fern­rohre produ­ziert. Kellner starb im Alter von 29 Jahren 1855 an Lungen­tuberku­lose. Kurz vor seinem Tod wurde ihm die Gold­medaille für hervor­ragende gewerb­liche Leistun­gen des preußi­schen Königs verliehen. Im Jahr 1869 wurde das Optische Institut von Ernst Leitz über­nommen und unter dem Namen Leitz zu einem der größten Mikroskop­herstel­ler und Optik-Unter­nehmen der Welt ausge­baut. Nach einer Aufspal­tung dieses Konzerns heißt die Mikro­skop­sparte heute Leica Micro­systems, der Haupt­sitz ist nach wie vor in Wetzlar.  – Zum Artikel … Carl Kellner (Optiker)

The Wikipedia article of the day for July 14, 2019 is Coburg.

Coburg ist eine kreis­freie Stadt im bayeri­schen Regierungs­bezirk Ober­franken und Sitz des Land­rats­amtes Coburg. Sie zählt zur Metropol­region Nürn­berg. Vom 16./17. Jahrhun­dert bis 1918 war sie Residenz­stadt der Herzöge von Sachsen-Coburg, von der Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhun­derts Garnisons­stadt; seit 1971 ist Coburg Stand­ort einer Fach­hoch­schule. Durch Einge­meindun­gen in den Jahren 1934 und von 1972 bis 1977 dehnte sich das Stadt­gebiet auf gut die vier­fache Größe aus. Seit 2005 führt Coburg den Bei­namen Europa­stadt. Die Veste Coburg (Bild) erhebt sich 170 Meter über der Stadt und gehört zu den größten und am besten erhalte­nen Burgan­lagen Deutsch­lands. Sie wurde 1225 erst­mals urkund­lich erwähnt und beher­bergt die ehema­ligen herzog­lichen Kunst­samm­lungen. Vom 12. bis 14. Juli 2019 findet zum 28. Mal das größte Samba-Festi­val außer­halb Brasi­liens in Coburg statt, das alljähr­lich rund 200.000 Besucher anzieht.  – Zum Artikel … Coburg

The Wikipedia article of the day for July 13, 2019 is Aluminium.

Aluminium ist ein chemi­sches Element mit dem Element­symbol Al und der Ordnungs­zahl 13. Es ist ein silbrig-weißes Leicht­metall. In der Erd­hülle ist es, nach Sauer­stoff und Silicium, das dritt­häufigste Element und in der Erd­kruste das häufigste Metall. Ent­deckt wurde Alumi­nium, das in der Natur nur in Form von chemi­schen Verbin­dungen, aber nicht als Metall vor­kommt, im frühen 19. Jahr­hundert. Im frühen 20. Jahr­hundert setzte die indus­trielle Massen­produk­tion ein. Die Gewin­nung erfolgt in Alumi­nium­hütten ausge­hend von dem Mineral Bauxit zunächst im Bayer-Verfah­ren, mit dem Alumi­nium­oxid gewon­nen wird, und anschlie­ßend im Hall-Héroult-Prozess einer Schmelz­fluss­elektro­lyse, bei der Alumi­nium gewon­nen wird. Das Metall ist sehr unedel und reagiert an frisch ange­schnitte­nen Stellen bei Raum­tempera­tur mit Luft und Wasser zu Alumi­nium­oxid. Dies bildet aber sofort eine dünne, für Luft und Wasser undurch­lässige Schicht (Passi­vierung) und schützt so das Alumi­nium vor Korrosion. Reines Alumi­nium weist eine geringe Festig­keit auf; bei Legie­rungen ist sie deut­lich höher.  – Zum Artikel … Aluminium

The Wikipedia article of the day for July 12, 2019 is Haiangriffe an der Küste von New Jersey (1916).

Während der Haian­griffe an der Küste von New Jersey wurden in den Tagen vom 1. bis zum 12. Juli 1916 vier Perso­nen von Haien getötet und eine weitere ver­letzt. Die Angriffe ereig­neten sich zu einem Zeit­punkt, an dem sich wegen einer Hitze­welle und einer Polio-Epide­mie Tausende von Badegäs­ten in den Küsten­orten an der Atlantik­küste von New Jersey aufhiel­ten. Vor den Angrif­fen wurde ange­nommen, dass Schwimmer an diesen Küsten­abschnit­ten keiner­lei Gefahr durch Haie ausge­setzt seien. Seit 1916 diskutie­ren Wissen­schaft­ler, welche Haiart für die Angriffe verant­wort­lich war, ob die Angriffe von mehr als nur einem Hai aus­gingen und welche Faktoren zu dieser Häufung von Attacken geführt haben. Die Hai­attacken an New Jerseys Küste beeinfluss­ten sowohl unmittel­bar als auch lang­fristig die amerika­nische Populär­kultur: Haie, von deren charak­teristi­scher Gestalt bis zu jenem Zeit­punkt nur wenige eine Vorstel­lung hatten, wurden sehr schnell zu einem Symbol für Gefahr. Im Jahr 1974 verarbei­tete der Schrift­steller Peter Benchley die Vorfälle in seinem Roman Der weiße Hai, der ein Jahr später unter demsel­ben Titel von Steven Spielberg ver­filmt wurde.  – Zum Artikel … Haiangriffe an der Küste von New Jersey (1916)

The Wikipedia article of the day for July 11, 2019 is Charlie Haden.

Charlie Haden (* 6. August 1937 in Shenandoah, Iowa; † 11. Juli 2014 in Los Angeles, Kalifor­nien) war ein amerika­nischer Jazz-Kontra­bassist, Kompo­nist und Band­leader. Er gilt als einer der stil­prägen­den Vertre­ter des Free Jazz. Auf dem grund­legen­den Album Free Jazz: A Collective Impro­visation war er 1960 als Mitglied im Doppel-Quar­tett von Ornette Coleman betei­ligt. Wenige Jahre später gehörte Haden zum ersten Trio des Pianis­ten Keith Jarrett und begann, eigene Gruppen zu formie­ren, von denen sich einige als sehr lang­lebig erwie­sen. Eine charak­teris­tische, betont schlichte Spiel­weise und ein markan­ter Sound machten ihn zu einem stil­prägen­den Vertreter seines Instru­ments im zeitge­nössi­schen Jazz. Haden galt als ausge­sprochen „politi­scher“ Künst­ler und bezog in der Öffent­lich­keit regel­mäßig zu gesell­schaft­lichen Proble­men Stellung. Haden erhielt für seine Arbeiten dreimal einen Grammy, darunter 1998 für die CD Beyond the Missouri Sky als bester Jazz-Produktion des Jahres.  – Zum Artikel … Charlie Haden

The Wikipedia article of the day for July 10, 2019 is Skinwalker.

Skinwalker (deutsch etwa „Haut­gänger“), auch Skin-switcher (zu deutsch „Haut­wechsler“) genannt, ist die Bezeich­nung eines mythi­schen Wesens vornehm­lich der Navajo-Folklore. Die Navajo selbst nennen das Wesen in ihrer Sprache Yeenaldlooshii und/oder Naaldlooshii. Der Über­liefe­rung zufolge ist es eine Hexe oder ein abtrünni­ger Schamane, welche beide die Kunst des Gestalt­wandelns beherr­schen und kannibalis­tisch geneigt sein sollen. Am häufigs­ten soll der Skinwalker in Gestalt von Kojoten und/oder Wölfen erschei­nen. Angeb­lich fällt er dann durch seine unnatür­liche Größe und seine hellen Iriden auf. Andere Skinwalker weisen vorgeb­lich große äußer­liche Ähnlich­keiten mit denen moder­ner Werwolf­beschrei­bungen auf. Skinwalker sind auch anderen nord­amerika­nischen Indianer­völkern bekannt, zum Bei­spiel den Hopi. In moder­nen Subkul­turen und Großstadt­legen­den werden sie gern mit Werwöl­fen verglichen. Die Legen­den um Skinwalker haben Literatur­werke und Horror­filme inspiriert.  – Zum Artikel … Skinwalker

The Wikipedia article of the day for July 9, 2019 is Jüdische Gemeinde Wetzlar.

Die Jüdische Gemeinde in Wetzlar bestand bereits im Hoch­mittel­alter und war stets nur eine kleine Kehillah. Die Jüdische Resti­tutions­nach­folger-Organi­sation (JRSO) beschrieb sie 1960 als „eine der ältesten jüdischen Gemein­den Süd­west­deutsch­lands“. Die Ge­meinde bildete ab August 1853 die Syna­gogen­gemeinde für den Land­kreis Wetzlar. Bereits gegen Ende des 12. Jahr­hun­derts dürfte in der reichs­unmittel­baren Stadt eine jüdi­sche Bevölke­rung exis­tiert haben. In einer Kaiser­urkunde vom 9. Juli 1277 werden jüdi­sche Bewoh­ner in Wetzlar erst­mals erwähnt. Im Jahr 1292 ist von einem eige­nen Wohnbe­reich die Rede, dem Juden­vier­tel, dennoch exis­tierte kein Ghetto in der Stadt. 1344 wird eine Juden­gaße, sowie 1348 die Juden- und Pans­myden­gaße, erwähnt. Als 1348/1349 Wetzlar die Pest ereilte, machte man die Juden in der Stadt dafür verant­wort­lich. Wie in anderen Städten auch, kam es darauf­hin zum Pest­pogrom. Dabei wurden die Juden ver­folgt und ermor­det. In der Reichs­stadt wurden jüdi­sche Bewohner erst wieder 1360 erwähnt.  – Zum Artikel … Jüdische Gemeinde Wetzlar

The Wikipedia article of the day for July 8, 2019 is Eleonore von Aquitanien.

Eleonore von Aquitanien (* um 1122 in Poitiers im Poi­tou; † 1. April 1204 im Kloster Fontevrault in Frank­reich) war Herzogin von Aquita­nien, durch Heirat erst Königin von Frank­reich, dann Königin von Eng­land und eine der einfluss­reichs­ten Frauen des Mittel­alters. Durch die Ehe Eleonores mit dem späte­ren Ludwig VII. wurde das größte Herzog­tum auf franzö­sischem Boden enger an die franzö­sische Krone gebun­den. Die Auflö­sung dieser Ehe führte schließ­lich zu einem mehr als 300 Jahre währen­den Konflikt zwischen dem eng­lischen und franzö­sischen König­reich. Kurz nach der Annul­lierung heira­tete Eleonore den jungen Heinrich Planta­genet, den Herzog von Anjou und der Norman­die, der gleich­zeitig Anwär­ter auf die englische Krone war. Die Ehe war nicht zuletzt wegen Eleonores Anspruch auf eigen­stän­dige Macht­aus­übung konflikt­reich. Nach­dem Eleonore sich 1173/1174 der Rebel­lion dreier ihrer Söhne gegen den Vater ange­schlossen hatte, stellte Hein­rich sie 15 Jahre lang unter Haus­arrest. Nach dem Tode ihres Ehemannes im Jahr 1189, wäh­rend der Herr­schaft ihrer beiden über­leben­den Söhne Richard Löwenherz und Johann Ohneland, nahm sie erneut eine bedeu­tende politi­sche Rolle wahr.  – Zum Artikel … Eleonore von Aquitanien

The Wikipedia article of the day for July 7, 2019 is Beachvolleyball.

Beach­volley­ball ist eine olym­pische Mann­schafts­sport­art aus der Gruppe der Rück­schlag­spiele, bei der sich zwei Mann­schaften mit jeweils zwei Spielern auf einem durch ein Netz geteil­ten Spiel­feld aus Sand gegen­über­stehen. Ziel des Spiels ist es, einen Ball über das Netz auf den Boden der gegne­rischen Spiel­feld­hälfte zu spielen oder die gegne­rische Mann­schaft zu einem Fehler zu zwingen. Vom Volley­ball in der Halle unter­scheidet sich diese Sport­art vor allem durch die Anzahl der Spieler, die Beschaf­fenheit des Spiel­felds und die gerin­gere Spiel­dauer. Beach­volley­ball ent­wickelte sich zu Beginn des 20. Jahr­hunderts in den Verei­nigten Staaten. Im Laufe der Zeit wurde die Sport­art immer weiter profes­sionali­siert, um das Image als reiner Freizeit­sport abzulegen. Bei den Olym­pischen Spielen 1996 gehörte Beach­volley­ball erstmals zum offizi­ellen Programm und 1997 fand in Los Angeles die erste offizi­elle Welt­meister­schaft statt. Beach­volley­ball ist in den Medien weitest­gehend eine Rand­sportart. Die knappe Spiel­kleidung der Athle­tinnen führte hingegen schon zu einigen Kontro­versen.  – Zum Artikel … Beachvolleyball

The Wikipedia article of the day for July 6, 2019 is Munster (Käse).

Der Munster oder Munster-Géromé ist ein franzö­sischer Weich­käse aus den Hoch­vogesen und traditio­nell beson­ders aus dem elsässi­schen Münster­tal, heute Teil der franzö­sischen Region Grand Est. Dort wird der Käse im regio­nalen elsässi­schen Dialekt Minschtr­kas genannt. Dane­ben existie­ren als eigen­ständige Sorten der in Deutsch­land herge­stellte Münster­käse und der amerika­nische Muenster cheese, die vom franzö­sischen Munster abge­leitet wurden. Der Munster ist ein Rot­schmiere­käse, der traditio­nell aus Roh­milch oder auch aus pasteuri­sierter Milch des Vogesen­rinds herge­stellt wird. Er gehört zu den bekann­testen regiona­len Speziali­täten des Elsass und ist der bekann­teste Käse der Vogesen. In der Europä­ischen Union ist er als Lebens­mittel mit geschütz­ter Ur­sprungs­bezeich­nung (AOP) verzeich­net und darf als Munster oder Munster-Géromé nur in dieser Region herge­stellt werden.  – Zum Artikel … Munster (Käse)

The Wikipedia article of the day for July 5, 2019 is Doppelball-Versuch.

Der Doppelball-Versuch, auch bekannt als Ballpyra­mide oder Super­jump, ist ein physika­lisches Experi­ment, das die Impuls­erhal­tung veran­schau­licht. Dabei werden zwei oder mehr Bälle senk­recht über­einan­der gelegt, wobei der untere Ball jeweils schwerer ist als der obere. Werden die Bälle fallen gelas­sen, kann beo­bach­tet werden, dass nach dem Auf­prall am Boden der oberste und leichteste Ball deut­lich über seine Ausgangs­höhe hinaus nach oben springt. Trifft der untere Ball auf den Boden, so wird er zu­sammen­gestaucht und dehnt sich wieder aus. Dabei kehrt sich die Rich­tung seines Impul­ses um und er bewegt sich wieder nach oben. Wenn er auf den zwei­ten Ball trifft, der noch herunter­fällt, über­trägt der schwerere Ball seinen Impuls auf den leichte­ren. Somit wird der schwe­rere Ball abge­bremst und fällt relativ bald wieder zu Boden. Da der zweite Ball leichter ist, erhöht sich seine Ge­schwindig­keit, denn der Gesamt­impuls der beiden Bälle bleibt erhal­ten. Mithilfe des physika­lischen Spiel­zeugs „Astro­blaster“ des Physi­kers Stirling Colgate wird mit diesem Auf­bau auf stark verein­fachte Art veran­schau­licht, wie Materie beim Kernkol­laps einer Super­nova ver­teilt wird.  – Zum Artikel … Doppelball-Versuch

The Wikipedia article of the day for July 4, 2019 is Royle-Pfeifhase.

Der Royle-Pfeifhase (Ochotona roylii; Synonym: Ochotona roylei) ist eine Säuge­tier­art inner­halb der Pfeif­hasen, die zu den Hasen­arti­gen (Lagomorpha) gehö­ren. Ihr Ver­breitungs­gebiet befindet sich im Himalaya und reicht von Pakis­tan über Nordin­dien und Nepal bis in die Volks­republik China. Mit einer Körper­größe von bis zu etwa 22 Zenti­metern und einem Gewicht von bis zu 200 Gramm gehört er zu den mittel­großen Arten der Pfeif­hasen. Als Lebens­raum nutzen die Tiere Talregio­nen des Gebirges mit steini­gen, humus­reichen Böden und Rhodo­dendren, Himalaya-Zedern oder Kiefern­wäldern in Höhen von 2100 bis 4500 Metern. Teil­weise leben sie in einer engen Beziehung mit der Schuppen­timalie, einem Sing­vogel. Die wissen­schaft­liche Erst­beschrei­bung stammt von William Ogilby aus dem Jahr 1839, der sie nach dem Botaniker John Forbes Royle benannte. Die Art wird wegen des vergleichs­weise großen Ver­breitungs­gebietes und des Fehlens bestands­gefährden­der Risiken als nicht gefähr­det betrachtet.  – Zum Artikel … Royle-Pfeifhase

The Wikipedia article of the day for June 27, 2019 is Leipziger Disputation.

Die Leipziger Disputation war ein akade­misches Streit­gespräch zwischen dem Ingol­städter Theologie­profes­sor Johannes Eck als Heraus­forderer und den Witten­berger Theologie­professo­ren Andreas Boden­stein (genannt Karl­stadt) und Martin Luther als Verteidi­gern. Es fand vom 27. Juni bis zum 15. Juli 1519 in der Leipzi­ger Pleißen­burg statt. Als Oppo­nent hatte Eck die Möglich­keit, den Gang der Diskus­sion vorzu­geben. Er nutzte dies, um Luther damit zu konfron­tieren, dass ähnliche Aus­sagen zum Papst­tum wie die von Luther geäußer­ten vom Konstanzer Konzil im Fall des Jan Hus als ketze­risch verur­teilt worden waren. Luther erklärte, das Konzil habe geirrt, einige Sätze von Hus seien christ­lich und evange­lisch. Damit relati­vierte Luther nicht nur die Autori­tät des Papstes, son­dern auch die Autori­tät von Konzi­lien. Mit diesen Aussa­gen löste er sich faktisch vom Kirchen­verständ­nis seiner Zeit. Der Ingol­städter wurde nach dem Ende der Veran­staltung in Leipzig als Sieger der Disputa­tion gefeiert. Auch Luther räumte ein, dass Eck gesiegt habe. Aller­dings trat der von Eck erwartete Effekt nicht ein: Sympa­thien für einen Ketzer bekun­det zu haben, schadete Luther nicht. Das akade­mische Urteil über die Disputa­tion blieb aus, aber die öffent­liche Meinungs­bildung kam in Gang und fiel zuguns­ten Luthers aus.  – Zum Artikel … Leipziger Disputation

The Wikipedia article of the day for June 26, 2019 is Geschäftsführung ohne Auftrag (Deutschland).

Die Geschäfts­führung ohne Auftrag (GoA) ist ein gesetz­liches Schuld­verhält­nis, das in Deutsch­land in den §§ 677–687 des Bürger­lichen Gesetz­buchs (BGB) geregelt ist und zu den vertrags­ähn­lichen Ansprü­chen zählt. Eine GoA ist nach der gesetz­lichen Defini­tion gegeben, wenn jemand ein Geschäft für einen anderen besorgt, ohne ihm gegen­über auf­grund eines Auftrags oder eines sonsti­gen Grundes hierzu berech­tigt zu sein. Der Begriff des Geschäfts ist hier­bei weit zu verste­hen und umfasst jede fremd­nützige Tätig­keit, beispiels­weise den Schutz eines fremden Rechts­guts vor Gefahren oder das Leisten auf eine fremde Verbind­lich­keit. Die Rege­lungen der GoA bezwecken einen angemes­senen Interessen­ausgleich zwischen demje­nigen, der das Geschäft besorgt, und demje­nigen, für den das Geschäft besorgt wird. Ersterer wird als Geschäfts­führer bezeich­net, Letzterer als Geschäfts­herr. Die Rege­lungen der GoA sehen Ansprüche für beide Parteien vor.  – Zum Artikel … Geschäftsführung ohne Auftrag (Deutschland)

The Wikipedia article of the day for June 25, 2019 is Anno 1404.

Anno 1404, in Nord­amerika auch Dawn of Discovery, ist der vierte Teil der Aufbau­spiel­serie Anno und der Nach­folger von Anno 1701. Das Spiel wurde von den deut­schen Studios Related Designs und Blue Byte für Windows ent­wickelt sowie vom französi­schen Konzern Ubisoft ver­öffent­licht. Anno 1404 handelt wie der Vor­gänger von der Erkun­dung und Besied­lung bislang uner­schlosse­ner Territo­rien. Der Spieler über­nimmt die Rolle eines See­fahrers in der Epoche des späten Mittel­alters. Sein Ziel ist es, in bisher uner­schlosse­nen Gebie­ten eine Metro­pole zu errich­ten. Damit Einwoh­ner in diese Stadt ziehen, produ­ziert der Spieler in immer kom­plexer werden­den Produk­tionsket­ten Ver­brauchs­güter, mit denen er seine Sied­lung ver­sorgt. Der Titel erhielt von der Fach­presse über­wiegend posi­tive Bewer­tungen, insbe­sondere im deutsch­sprachi­gen Raum. Das Spiel erhielt mehrere Auszeich­nungen, darunter einen Red Dot Design Award und einen Deut­schen Computer­spiel­preis. Im Februar 2010 erschien eine Erweiterung mit dem Titel Anno 1404: Venedig; ein Jahr später folgte mit Anno 2070 ein Nachfolger.  – Zum Artikel … Anno 1404

The Wikipedia article of the day for June 24, 2019 is Gartenkunst in China.

Gartenkunst in China ist eine wichtige Kompo­nente der traditio­nellen chinesi­schen Kunst und lässt sich bis 3000 v. Chr. zurück­verfol­gen. Anders als die Garten­anlagen, die im Alten Ägyp­ten und im Vorde­ren Orient entstan­den, stand hier nicht die Pflanze im Vorder­grund. Chinesi­sche Gärten sind viel­mehr als Abbild eines idea­len Univer­sums konzi­piert. Ziel ist, Harmo­nie von Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäu­den, Wegen und Pflanzen (den so genann­ten sieben Dingen) zu erreichen. Der Mensch, als Achter, konnte dann mit ihnen und in ihnen zur vollkom­menen Harmo­nie finden. Wesent­liches Gestal­tungs­element sind im chinesi­schen Garten Steine und Wasser, wobei das Wasser häufig von entwe­der flach auf dem Wasser aufliegen­den zick­zack­förmi­gen oder sich über dem Wasser halbkreis­förmig erheben­den Brücken über­quert wird. Feng Shui ist chinesi­sche Geoman­tik, also die Kunst, eine Land­schaft zu lesen und die Umge­bung und Gebäude so auszu­richten, dass der Fluss positi­ver Ener­gie, das so genannte Qi, maxi­miert wird und Glück bringt. Der ideale Garten hat nach diesem Konzept im Norden hohe, schützende Berge, im Osten sanfte Hügel, die nach Süden weiter abfallen, und im Westen ver­läuft ein schützender Fluss.  – Zum Artikel … Gartenkunst in China

The Wikipedia article of the day for June 23, 2019 is Anna Andrejewna Achmatowa.

Anna Andrejewna Achmatowa (gebürtige Gorenko; russisch Анна Андреевна Ахматова, wiss. Trans­litera­tion Anna Andreevna Achmatova, bzw. Горенко; * 11.jul./ 23. Juni 1889greg. in Bolschoi Fontan bei Odessa, Russi­sches Kaiser­reich; † 5. März 1966 in Domodedowo bei Moskau, Russische SFSR) war eine russi­sche Dichte­rin und Schrift­stellerin. Sie gilt als die Seele des Silber­nen Zeit­alters in der russi­schen Litera­tur und als bedeu­tende russi­sche Dichte­rin. Ihr späte­res Schaffen ist vor allem von den Schrecken der stalinis­tischen Herr­schaft geprägt, wäh­rend der sie selbst Schreib­verbot hatte, ihr Sohn und ihr Mann inhaf­tiert waren und viele ihrer Freunde ums Leben kamen. Ihr Vers­epos Poem ohne Held, an dem sie 22 Jahre gearbei­tet hatte und das als ihr wichtigs­tes Werk gilt, erschien bereits 1960/61 in einem New Yorker Literatur­alma­nach, 1963 in Russ­land. Es kann in der literari­schen Tradi­tion der russi­schen Vers­epen gesehen werden, die Puschkin mit Eugen Onegin 1833 begrün­dete und die auch Alexander Blok aufgriff. 1965 erhielt sie die Ehren­doktor­würde der Univer­sität Oxford und im selben Jahr war sie für den Literatur­nobel­preis nominiert.  – Zum Artikel … Anna Andrejewna Achmatowa

The Wikipedia article of the day for June 22, 2019 is Sternentstehung.

Als Stern­entstehung be­zeich­net man all­gemein jene Ent­wicklungs­stadien, die bei der Bildung eines Haupt­reihen­sterns aus dem kolla­bierenden Kern einer ausge­dehnten Molekül­wolke durch­laufen werden. Dabei ver­dichtet sich die zunächst diffus ver­teilte inter­stellare Materie um einen Faktor von etwa 1018 bis 1020. Zuletzt unter­scheidet man mehrere Kollaps­phasen, nämlich die Bildung eines prä­stellaren Kerns, eines Proto­sterns und schließ­lich eines Vor­haupt­reihen­sterns. Während masse­arme Sterne auch isoliert ent­stehen können, findet die Bildung masse­reicherer Sterne vor­nehmlich in Stern­haufen statt. Diese unter­schied­lichen Arten der Stern­entstehung bestimmen wesent­lich die Eigen­schaften und die Ent­wicklung von Gala­xien. Diese lassen sich ein­teilen in solche, in denen noch in größe­rem Umfang neue Sterne gebil­det werden, und solche, in denen die Stern­entstehungs­aktivität weit­gehend zum Erlie­gen gekommen ist. In unserer Heimat­galaxie, der Milch­straße, entsteht rund eine Sonnen­masse an neuen Sternen pro Jahr.  – Zum Artikel … Sternentstehung

The Wikipedia article of the day for June 21, 2019 is Im Sommer.

Im Sommer (französisch: En été) ist der Titel eines 1868 entstan­denen Gemäldes des französi­schen Malers Pierre-Auguste Renoir, das vor 150 Jahren erst­mals im Salon de Paris ausge­stellt wurde. Das 85 × 59 cm große, in Öl auf Lein­wand gemalte Bild zeigt das als Knie­stück ausge­führte Porträt der zwanzig­jährigen Lise Tréhot. Beein­flusst von den Werken der Roman­tik eines Eugène Delacroix und des Realis­mus eines Gustave Courbet steht dieses zum Früh­werk Renoirs gehö­rende Bild am Über­gang des Künst­lers von der tradier­ten Atelier­malerei zu seiner späte­ren, eigen­ständi­gen impres­sionis­tischen Mal­weise. Die porträ­tierte Tréhot wurde 1848 geboren und war von etwa 1865 bis 1871 die Geliebte Renoirs. In dieser Zeit stand sie ihm für mindes­tens 17 Figuren­bilder Modell. Nicht über­liefert ist, wann, an wen und für welchen Preis Renoir das Gemälde ver­kaufte. Das Ge­mälde befindet sich heute in der Samm­lung der Alten National­galerie in Berlin.  – Zum Artikel … Im Sommer

The Wikipedia article of the day for June 20, 2019 is Flagge Argentiniens.

Die Flagge Argenti­niens besteht aus drei gleich großen, horizon­talen Streifen: oben hellblau, in der Mitte weiß und unten wieder hellblau. Die Mitte der Flagge zeigt eine Sonne mit abwech­selnd 16 geraden und 16 geflamm­ten Sonnen­strahlen. Über­liefert ist, dass Manuel Belgrano zu diesem Symbol inspi­riert wurde, als er wäh­rend der Schlacht von Paraná in den Himmel schaute. Das Sonnen­symbol tauchte bereits in früheren Flaggen Argenti­niens auf und findet sich auch im Landes­wappen wieder. Die Darstel­lung der Sonne ist laut Gesetz iden­tisch mit der Sonne auf den ersten argenti­nischen Münzen. Die Sonnen­scheibe mit einem Gesicht, umge­ben von Sonnen­strahlen, symboli­sierte in der Inka-Mytho­logie den Sohn Inti des gött­lichen Schöpfers Viracocha. Früher wurde die Flagge ohne Sonne in Friedens­zeiten, die Flagge mit Sonne in Kriegs­zeiten verwendet. Später unter­schied man zwischen der in offiziel­ler Funktion verwen­deten Flagge (mit Sonne) und Flaggen des priva­ten Gebrauchs (ohne Sonne). Heute können beide Versionen nach Belie­ben verwen­det werden. Seit 1938 wird jedes Jahr am 20. Juni, dem Todes­tag von Belgrano, in ganz Argenti­nien der Tag der Flagge (Día de la Bandera) gefeiert.  – Zum Artikel … Flagge Argentiniens