The Wikipedia article of the day for January 28, 2020 is Amargasaurus.

Amarga­saurus ist eine Gattung sauropo­der Dino­saurier, die wäh­rend der Unter­kreide in Süd­amerika lebten. Bisher ist ein einzi­ges, nahezu voll­ständi­ges Skelett ein­schließ­lich eines frag­mentari­schen Schädels be­kannt, das aus der La-Amarga-Forma­tion in der argen­tini­schen Provinz Neuquén stammt. Damit zählt Amarga­saurus zu den am besten bekann­ten Sauro­poden der Unter­kreide. Auf­fälligs­tes Merk­mal ist eine Doppel­reihe aus langen Wirbel­stacheln (gega­belte Dorn­fort­sätze), die über Hals und Rumpf verlief, deren Funk­tion jedoch unge­klärt ist. Amarga­saurus ist ein Vertre­ter der Dicraeo­sauridae und war damit mit den ober­jurassi­schen Gattun­gen Dicraeo­saurus und Brachy­trache­lopan eng ver­wandt. Die einzige Art ist Amarga­saurus cazaui.  – Zum Artikel … Amargasaurus

The Wikipedia article of the day for January 27, 2020 is Landwirtschaftsbetriebe des KZ Auschwitz.

Die Land­wirtschafts­betriebe des KZ Auschwitz bestan­den von Dezem­ber 1941 bis zur kriegs­beding­ten Räu­mung des Lager­komple­xes im Januar 1945 wäh­rend des Zwei­ten Welt­krieges im deutsch besetz­ten Polen. Sie befan­den sich im Inte­ressen­gebiet des KZ Auschwitz, das in seiner größten Ausdeh­nung 40 Quadrat­kilo­meter umfasste. Die Einrich­tung dieser Land­wirtschafts­betriebe wurde von Reichs­führer-SS Heinrich Himmler ange­ordnet, um ein Muster­beispiel für die landwirt­schaf­tliche Nut­zung zukünf­tig durch das national­sozialis­tische Deutsche Reich okku­pier­ter Ostge­biete zu schaffen. Nach Vertrei­bung der orts­ansässi­gen polni­schen Bevöl­kerung entstan­den insge­samt sechs Land­wirtschafts­betriebe mit ange­schlosse­nen Neben­lagern. Tau­sende weib­liche und männ­liche KZ-Häft­linge mussten in diesen landwirt­schaft­lichen Pro­duk­tions- und Zucht­betrie­ben unter insge­samt menschen­verachten­den und tod­bringen­den Bedin­gungen Zwangs­arbeit verrich­ten.  – Zum Artikel … Landwirtschaftsbetriebe des KZ Auschwitz

The Wikipedia article of the day for January 26, 2020 is Australien.

Australien (amt­licher deut­scher Name; englisch Australia, Lang­form Common­wealth of Australia) ist ein auf der Süd­halb­kugel liegen­der Staat nord­west­lich von Neusee­land und süd­lich von Indone­sien, Ost­timor und Papua-Neugui­nea. Das Staats­gebiet umfasst neben der konti­nenta­len Haupt­land­masse Austra­liens die ihr süd­lich vorge­lagerte Insel Tasma­nien, die sub­antark­tische Mac­quarie­insel mit ihren Neben­inseln, die pazifi­sche Norfolk­insel, die Kokos­inseln, die Weih­nachts­insel, die Ashmore- und Cartier­inseln sowie Heard und die McDonald­inseln im Indi­schen Ozean. Das austra­lische Ant­arktis-Territo­rium wird vom australi­schen Staat eben­falls als Außen­gebiet be­trach­tet. Mit einer Fläche von mehr als 7,6 Mio. km² ist der relativ dünn besie­delte Staat das sechst­größte Land der Erde. Die Haupt­stadt ist Canberra, die größte Stadt ist die Metro­pole Sydney. Am 26. Januar begehen die Austra­lier ihren National­feier­tag, den Australia Day.  – Zum Artikel … Australien

The Wikipedia article of the day for January 25, 2020 is Baka-Pyramide.

Die Baka-Pyramide (auch Unvoll­endete Pyra­mide von Saujet el-Arjan oder Große Aus­schach­tung von Saujet el-Arjan genannt) ist ein bereits in einer frühen Bau­phase aufge­gebe­nes, alt­ägypti­sches Grab­mal aus der Zeit der späten 3. oder der frühen 4. Dynas­tie (Altes Reich). Umstrit­ten ist, wel­chem Herrscher sie zuzu­weisen ist. Hinter­grund sind Arbeiter­graffiti, von denen einige einen Kartu­schen­namen enthal­ten, der jedoch nicht mehr vollstän­dig erhalt­en ist und zudem vom Ent­decker in unsau­berer Hand­schrift über­liefert wurde. Die zeit­liche Zuord­nung in die Zeit des Alten Reiches gilt auf­grund be­stimm­ter Bau­charak­teris­tika als gesichert. Namens­gebend für die begon­nene Pyra­mide ist eine riesige, T-förmige Aus­schach­tung. Allein das Funda­ment und die Zu­gangs­treppe waren fertig­gestellt, der Rest des Grabes wurde unfertig zurück­gelassen und aufgegeben.  – Zum Artikel … Baka-Pyramide

The Wikipedia article of the day for January 24, 2020 is Amedeo Modigliani.

Amedeo Modigliani (* 12. Juli 1884 in Livorno; † 24. Januar 1920 in Paris) war ein italie­nischer Zeichner, Maler und Bild­hauer. Die heutige Bekannt­heit beruht vor allem auf seinen Akt­gemäl­den, die zu seiner Zeit als skan­dalös empfun­den wurden und erst später Akzep­tanz fanden. Seine Jugend ver­brachte Modi­gliani in Italien, wo er die Kunst der Antike und Renais­sance stu­dierte, bis er 1906 nach Paris zog. Dort kam er in Kon­takt mit bedeu­ten­den Künst­lern wie Pablo Picasso und Cons­tantin Brâncuși. Sein Leben war von Lungen­krank­heiten geprägt. In einem Fieber­traum soll er seine Beru­fung zur Kunst erkannt haben; mit 35 Jahren starb er an Tuber­kulose. Die Infor­mationen über Modi­glianis Leben beruhen auf nur wenigen ver­bürg­ten Doku­men­ten, sodass es vor allem nach seinem Tod zur Legen­den­bildung um ihn kam. Modi­glianis Gesamt­werk umfasst vor allem Gemälde und Zeich­nun­gen. Von 1909 bis 1914 wid­mete er sich jedoch haupt­säch­lich der Bild­hauerei. Das Haupt­motiv ist der Mensch, sowohl in den Bildern als auch bei den Skulpturen.  – Zum Artikel … Amedeo Modigliani

The Wikipedia article of the day for January 23, 2020 is Werner Krämer (Fußballspieler).

Werner Krämer (* 23. Januar 1940 in Duisburg; † 12. Februar 2010 ebenda) war ein deut­scher Fußball­spieler. Er spielte ab seiner Kind­heit für den Meideri­cher SV (ab 1967: MSV Duis­burg) und an­schlie­ßend für den Ham­burger SV und den VfL Bochum. Mit dem MSV schaffte er 1963 die Quali­fika­tion zur neu gegrün­deten Bundes­liga und wurde ein Jahr darauf deren Vize­meis­ter. Weiter­hin erreich­te er mit den Meide­richern das DFB-Pokal­finale 1966 und mit dem HSV 1968 das End­spiel des Europa­pokals der Pokal­sieger. In Bochum war er am erst­mali­gen Bundes­liga­auf­stieg des Vereins im Jahr 1971 betei­ligt. Der Offensiv­spieler zeich­nete sich durch techni­sche Stärke aus und war beson­ders für seine gefähr­lichen Flanken be­kannt. Krämer wurde zwi­schen 1963 und 1967 in die deut­sche National­mann­schaft beru­fen und bestritt 13 Länder­spiele. Mit ihr wurde er 1966 Vize­welt­meister, wenn­gleich er im Turnier­ver­lauf nur ein Mal aufge­boten wurde.  – Zum Artikel … Werner Krämer (Fußballspieler)

The Wikipedia article of the day for January 22, 2020 is Freundschaftsbrücke (Deutschland–Frankreich).

Die Freundschaftsbrücke (französisch Pont de l’amitié) überquert südlich von Saarbrücken die Saar und verbindet die heutzutage saarländische Gemeinde Kleinblittersdorf mit dem lothringischen Grosbliederstroff. Die Idee zu einer Brücke zwischen den beiden jahrhundertelang zusammengehörenden Orten entstand bereits in den 1860er-Jahren; realisiert wurde sie erst 1880. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zerstört, wurde sie 1964 neu errichtet. Ihr heutiger Bau, eine reine Fußgängerbrücke, entstand 1993. Sie besticht weder durch architektonische Kühnheit noch durch rekordverdächtige Ausmaße. Dafür lässt sich an ihrer wechselvollen Geschichte die Entwicklung des deutsch-französischen Verhältnisses von der „Erbfeindschaft“ zur engen Partnerschaft innerhalb der Europäischen Union ablesen, wie sie insbesondere seit Inkrafttreten des Élysée-Vertrages von 1963 entstand. Teilweise war die Brücke Grenzübergang zwischen Frankreich und Deutschland, dazwischen hatte sie zeitweise immer wieder den Charakter eines innerdeutschen beziehungsweise innerfranzösischen Bauwerks.  – Zum Artikel … Freundschaftsbrücke (Deutschland–Frankreich)

The Wikipedia article of the day for January 21, 2020 is Davidisch-salomonisches Großreich.

Davidisch-salomonisches Großreich bezeichnet nach einer Hypothese der Bibelwissenschaft einen Staat im östlichen Mittelmeerraum in der Zeit des 10. Jahrhunderts v. Chr., im angelsächsischen Sprachraum United Monarchy genannt. Die deutschen evangelischen Theologen Albrecht Alt (1883–1956) und Martin Noth (1902–1968) und ihre Schüler fanden in den Samuel- und Königsbüchern der Bibel Informationen, die sie für historisch zuverlässig hielten, und schlossen daraus auf die geschichtlichen Abläufe. Es ergab sich für sie, dass Jerusalem im 10. Jahrhundert v. Chr. das Verwaltungszentrum eines großen Staates sowie ein Ort kultureller Blüte gewesen sei. Die neuere Forschung hält die Existenz eines davidisch-salomonischen Großreichs weitgehend für eine literarische Erfindung (Fiktion). Biblische Archäologen, die daran weiterhin festhalten, werden als „Maximalisten“ bezeichnet.  – Zum Artikel … Davidisch-salomonisches Großreich

The Wikipedia article of the day for January 20, 2020 is Prato della Valle.

Der Prato della Valle (Pra de ła Vałe auf Venetisch) ist ein Platz im italienischen Padua. Die „Wiese“ ist mit rund 90.000 Quadratmetern nicht nur der größte Platz der Stadt, sondern auch einer der größten innerstädtischen Plätze Europas. Schon zu römischer Zeit fanden dort öffentliche Veranstaltungen statt, ebenso im Mittelalter und in späteren Jahrhunderten. Seine heutige elliptische Form mit einer Insel in der Mitte, zwei sie umsäumenden Reihen von 78 Statuen von Persönlichkeiten mit Verbindung zu Padua und einem sie umfließenden Kanal erhielt der Platz im 18. und 19. Jahrhundert. Am Prato liegt die Basilika Santa Giustina, eine der größten Kirchen der Welt. Jeden Samstag gibt es den traditionellen Wochenmarkt von Padua mit über 160 Ständen und jeden dritten Sonntag des Monats einen Markt für Antiquitäten. Mehrmals im Jahr finden auf dem Prato Konzerte, Festivals und Public Viewings statt. Auch ist der Platz wiederholt Ort für Demonstrationen.  – Zum Artikel … Prato della Valle

The Wikipedia article of the day for January 19, 2020 is Küsten-Kiefer.

Die Küsten-Kiefer (Pinus contorta), auch Murray­kiefer oder Dreh­kiefer ge­nannt, ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung der Kiefern (Pinus) inner­halb der Familie der Kiefern­gewäch­se (Pinaceae). Diese zwei­nade­lige Art ist sehr formen­reich und besie­delt ein großes Gebiet im west­lichen Nord­ame­rika. Ihr natür­liches Verbrei­tungs­gebiet ist das größte aller nord­amerika­nischen Kiefern­arten. Neben der Banks-Kiefer (Pinus banksiana) ist sie die einzige Kiefern­art, die in den borea­len Nadel­wäldern Nord­ameri­kas vor­kommt. Auf­grund des Formen­reich­tums wird sie in drei Unter­arten und zwei Varie­täten unter­teilt. Das Höchst­alter wird mit 400 Jahren ange­geben. Den Namen Dreh­kiefer erhielt sie, weil die Zweige oft um ihre eigene Achse gedreht sind. Sie ist eine Pionier­pflanze, die licht­bedürf­tig, aber sonst sehr an­spruchs­los ist, was die Boden-, Wasser- und Klima­verhält­nisse angeht. Vor allem in Europa wird sie für forst­wirtschaft­liche Zwecke angebaut.  – Zum Artikel … Küsten-Kiefer

The Wikipedia article of the day for January 18, 2020 is Front Pembela Islam.

Die Front Pembela Islam („Front der Islam-Ver­teidi­ger, Islami­sche Ver­teidiger­front“), abge­kürzt FPI, ist eine mili­tante islami­sche Massen­organi­sation mit Sitz in Jakarta, die für die Einfüh­rung der Scharia in Indone­sien kämpft und mit Gewalt gegen die­jeni­gen vor­geht, die ihrer Auffas­sung nach gegen die Scharia ver­stoßen oder den Islam angrei­fen. Hier­bei orien­tiert sie sich an dem korani­schen Prinzip des Gebie­tens des Rechten und Ver­bie­tens des Ver­werf­lichen. Weitere Ziele der Orga­nisa­tion sind Daʿwa, Dschi­had und die Errich­tung eines inter­nationa­len Kali­fats. Die FPI hat eine anti­kommunis­tische, anti­zionis­tische und anti­amerika­nische Aus­rich­tung und be­kämpft auch die Ahmadiyya und den libera­len Islam. Die FPI wurde am 17. August 1998 gegrün­det und hat Able­ger in 28 indo­nesi­schen Provin­zen. Über die An­zahl ihrer Mit­glie­der gibt es sehr unter­schied­liche Anga­ben, die zwi­schen 100.000 und sieben Millio­nen differie­ren. Geis­tiger Führer der FPI ist der arabische Gelehrte und Propheten­nach­komme al-Habib Rizieq bin Hussein Syihab (Bild).  – Zum Artikel … Front Pembela Islam

The Wikipedia article of the day for January 17, 2020 is Tabakpfeife.

Die Tabakpfeife (mitun­ter auch Tabaks­pfeife oder kurz ein­fach Pfeife) ist ein Rauch­instru­ment, in dem in einer Brenn­kam­mer Tabak ver­glimmt und der dabei entste­hende Rauch durch ein Mund­stück abge­geben wird. Tabak­pfeifen werden aus vielen ver­schiede­nen Ma­teria­lien gefer­tigt. Die am häufigs­ten benutz­ten sind Bruyère-Holz, andere Hölzer wie Kirsch- und Oliven­baum, Sepiolith (Meer­schaum) oder Ton. Die Tabak­pfeife ist fast so lange be­kannt wie das Tabak­rauchen selbst und Be­stand­teil vieler nord- und süd­amerika­nischer Kultu­ren. Das Pfeifen­rauchen war neben dem Tabak­schnup­fen und dem Tabak­kauen bis zum Ende des 19. Jahr­hun­derts die verbrei­tetste Art, Tabak zu konsu­mieren. Seit­her sind Tabak­pfeifen und Pfeifen­raucher durch die Ver­brei­tung von Ziga­ret­ten und Zigar­ren in den Hinter­grund ge­rückt. Das Rauchen von Tabak durch eine Tabak­pfeife gilt als gesundheitsgefährdend.  – Zum Artikel … Tabakpfeife

The Wikipedia article of the day for January 16, 2020 is Alexander Cartellieri.

Alexander Cartellieri (* 19. Juni 1867 in Odessa; † 16. Januar 1955 in Jena) war ein deut­scher Histori­ker, der die Ge­schichte des hohen Mittel­alters er­forsch­te. In Jena baute er eine große Privat­biblio­thek mit zeit­weise mehr als 18.000 Bänden auf und lehrte von 1904 bis 1934 als ordent­licher Profes­sor für mitt­lere und neuere Ge­schichte an der Uni­versi­tät Jena. Cartellieri war Experte für die franzö­sische Ge­schichte des Mittel­alters. Durch seine in den Jahren 1899 bis 1922 erschie­nene vier­bändige Bio­grafie des franzö­sischen Königs Philipp II. August ver­schaffte er sich auch inter­natio­nal Anse­hen. Neben dem französi­schen König war Weltge­schichte als Machtge­schichte sein zweites großes For­schungs­thema. Sein von 1878 bis 1954 geführ­tes, 12.000 Seiten um­fassen­des Tage­buch gilt als bedeu­tende Quelle für die Menta­lität des deut­schen Gelehr­ten­tums zwischen Gründer­zeit und begin­nender deut­scher Zweistaatlichkeit.  – Zum Artikel … Alexander Cartellieri

The Wikipedia article of the day for January 15, 2020 is Sofja Wassiljewna Kowalewskaja.

Sofja Wassiljewna Kowalewskaja (* 15. Januar 1850 in Moskau; † 10. Februar 1891 in Stock­holm) war eine russi­sche Mathe­matike­rin, die 1884 an der Uni­versi­tät Stock­holm die welt­weit erste Profes­sorin für Mathe­matik wurde, die selbst Vor­lesun­gen hielt. Ihre Dis­serta­tion von 1874/75 ent­hält mit dem Beweis des Satzes von Cauchy-Kowalewskaja das erste bedeu­tende Ergeb­nis der Mathe­matik­geschichte zur allge­meinen Theo­rie der partiel­len Diffe­rential­gleichun­gen. Kowalew­skaja leistete nicht nur in der Mathe­matik Bedeu­ten­des, son­dern hatte auch mit ihren 1889 erst­mals erschie­nenen Kind­heits­erinne­run­gen großen Erfolg. Poli­tisch war sie eben­falls aktiv und setzte sich für das Recht aller Frauen auf Ausbil­dung ein.  – Zum Artikel … Sofja Wassiljewna Kowalewskaja

The Wikipedia article of the day for January 14, 2020 is Krebsnebel.

Der Krebsnebel (selte­ner Krabben­nebel, englisch Crab Nebula, kata­logi­siert als M 1 und NGC 1952) im Stern­bild Stier ist der Über­rest der im Jahr 1054 beo­bachte­ten Super­nova, in dem sich ein Pulsar­wind-Nebel gebil­det hat. Er befin­det sich im Perseus-Arm der Milch­straße und ist etwa 2000 Parsec von der Erde ent­fernt. Der mit fast 1500 Kilo­meter pro Sekunde expan­die­rende Nebel ist von ovaler Gestalt mit einer Länge von 6 Bogen­minu­ten und einer Breite von 4 Bogen­minu­ten. Wegen seiner geringen schein­baren Hellig­keit kann der Krebs­nebel nur durch Teles­kope beobach­tet werden und wurde erst mit deren sys­temati­schem Ein­satz im 18. Jahr­hun­dert ent­deckt. Durch seine Nähe und als einer der jüngs­ten galakti­schen Pulsar­wind-Nebel gehört er seit­dem zu den am inten­sivs­ten in der Astro­nomie erforsch­ten Objekten.  – Zum Artikel … Krebsnebel

The Wikipedia article of the day for January 13, 2020 is Friedrich der Schöne.

Friedrich der Schöne (* 1289 in Wien; † 13. Januar 1330 in Guten­stein), aus dem Adels­geschlecht der Habs­burger, war ab 1314 römisch-deut­scher König. Nach dem Tod Kaiser Heinrichs VII. im Jahr 1313 wurden im folgen­den Jahr im römisch-deut­schen Reich mit dem Wittels­bacher Ludwig dem Bayern und dem Habs­burger Friedrich zwei Könige gewählt und gekrönt, da das Votum der Kur­fürs­ten gespal­ten war. Bewaff­nete Aus­einander­setzun­gen führten in der Schlacht bei Mühl­dorf 1322 zu einer Vorent­schei­dung für die wittels­bachi­sche Seite. Friedrich wurde für drei Jahre inhaf­tiert. Der Münch­ner Ver­trag vom Septem­ber 1325 zwi­schen Ludwig und Friedrich begrün­dete mit einer gleich­berechtig­ten Doppel­herr­schaft ein in der mittel­alterli­chen Reichs­geschichte singulä­res Verfas­sungs­kons­trukt. Friedrich spielte jedoch im Reich fortan nur noch eine Neben­rolle, wäh­rend Ludwig die Kaiser­krone errang. Nun­mehr trat Friedrich beson­ders auf dem Gebiet der Stiftun­gen hervor, die er als Mittel der Herr­schafts­legiti­mie­rung und -stabi­lisie­rung ein­setzte. Den Beina­men ‚der Schöne‘ erhielt Friedrich erst im 16. Jahrhundert.  – Zum Artikel … Friedrich der Schöne

The Wikipedia article of the day for January 12, 2020 is Deutsche Besetzung Polens 1939–1945.

Die deut­sche Besetz­ung Polens im Zwei­ten Welt­krieg begann mit dem Über­fall der deut­schen Wehr­macht auf Polen am 1. Septem­ber 1939. Gemäß dem gehei­men Zusatz­proto­koll des Hitler-Stalin-Paktes vom 23. August 1939 mar­schier­ten am 17. Septem­ber auch sowje­tische Truppen ein. Das west­liche Polen geriet darauf­hin unter deut­sche Besat­zungs­herr­schaft oder wurde teil­weise ins Deut­sche Reich einge­gliedert. Nach dem deut­schen Über­fall auf die Sowjet­union ab dem 22. Juni 1941 wurde auch Ost­polen deutsch besetzt. Die deut­schen Besat­zer führten einen so genann­ten „Volks­tums­kampf“, dem 5.675.000 Zivilis­ten zum Opfer fielen. Das Land selbst wurde wirt­schaf­tlich ausge­beutet oder mit Volks­deut­schen besie­delt, wäh­rend die lokale Bevölke­rung oft depor­tiert wurde. Mit der Offen­sive der Roten Armee ab dem 12. Januar 1945 wurden im Früh­jahr dessel­ben Jahres die letzten von der Wehr­macht besetz­ten polni­schen Gebiete erobert.  – Zum Artikel … Deutsche Besetzung Polens 1939–1945

The Wikipedia article of the day for January 11, 2020 is Erpresserischer Menschenraub.

Der erpresseri­sche Menschen­raub ist ein Tatbe­stand des deut­schen Straf­rechts. Er zählt zu den Straf­taten gegen die persön­liche Freiheit und ist im 18. Ab­schnitt des Beson­deren Teils des Straf­gesetz­buchs (StGB) in § 239a normiert. Die Norm ent­hält zwei Tatbe­stände: den Entfüh­rungs- und Bemäch­tigungs­tatbe­stand sowie den Aus­nutzungs­tatbe­stand. Erste­rer stellt das Entfüh­ren und das Sich-Be­mächti­gen eines Men­schen zwecks Durch­führung einer Erpres­sung (§ 253 StGB) unter Strafe. Letzte­rer behan­delt das Ausnut­zen einer be­stehen­den Zwangs­lage eines Men­schen zu einer Erpres­sung. 1989 gab der Gesetz­geber diesen Zu­schnitt auf Drei-Perso­nen-Ver­hält­nisse auf. Seit­dem kann die Person, die sich in der Gewalt des Täters befin­det, mit der erpress­ten Person iden­tisch sein. Diese Gesetzes­ände­rung führte zu zahl­reichen Abgren­zungs­schwierig­keiten zwischen dem Tatbe­stand des § 239a StGB und anderen Delik­ten, etwa der räuberi­schen Erpressung (§ 255 StGB). Für den er­presseri­schen Menschen­raub kann eine Frei­heits­strafe zwischen fünf und fünf­zehn Jahren ver­hängt werden.  – Zum Artikel … Erpresserischer Menschenraub

The Wikipedia article of the day for January 10, 2020 is Benno Elkan.

Benno Elkan OBE (* 2. Dezember 1877 in Dortmund; † 10. Januar 1960 in London) war ein deut­scher Bild­hauer, der die Große Menora vor der Knesset in Jerusa­lem und zahl­reiche Denk­male, Büsten und Medail­len in Deutsch­land und Eng­land geschaf­fen hat. Elkan begann sein Schaf­fen als Bild­hauer in seiner Heimat­stadt Dort­mund mit Grab­denk­malen. Später porträ­tierte er Militärs, Staats­männer, Wissen­schaf­tler und Künst­ler, vor allem aus Deutsch­land, Frank­reich und Eng­land in Büsten und Medail­len. Elkan erhielt als jüdi­scher Künstler 1935 Berufs­verbot und emi­grierte nach London. In Deutsch­land war er zunächst verges­sen, bis seine Werke in den 1950er-Jahren erneut in Aus­stellun­gen gezeigt wurden. Elkans Schaffen ist keiner festen Stil­rich­tung zuzuord­nen. Erst in den letzten Jahren wurde er auch als einer der ersten deut­schen Fußball­pioniere bekannt.  – Zum Artikel … Benno Elkan