The Wikipedia article of the day for November 22, 2019 is Mary Rudge.

Mary Rudge (* 6. Februar 1842 in Leominster; † 22. November 1919 in London) war im letzten Viertel des 19. Jahr­hun­derts die führende Schach­spiele­rin Eng­lands. Eine erste Erwäh­nung Mary Rudges im Zusam­men­hang mit Schach findet sich im Jahr 1872, als sie an einem Fern­schach-Turnier der Zeitschrift Gentleman’s Journal teil­nahm. Nach ihrem über­lege­nen Sieg beim „Ersten inter­nationa­len Schach­turnier für Damen“ im Jahre 1897 in London zählte man sie zu den stärks­ten Spiele­rinnen welt­weit. Das British Chess Magazine beti­telte sie nach diesem Erfolg – dreißig Jahre vor dem ersten offi­ziel­len Wett­bewerb um die Schach­krone der Frauen – als erste Schach­welt­meiste­rin. Für ihren Turnier­erfolg bekam Mary Rudge als Sieg­prämie statt­liche 60 Pfund Sterling, was auf heutige Verhält­nisse umge­rech­net einer Summe von unge­fähr 7500 Euro entspricht.  – Zum Artikel … Mary Rudge

The Wikipedia article of the day for November 21, 2019 is Black Album (Prince-Album).

Das Black Album (englisch für Schwarzes Album) ist das 16. Studio­album des US-amerika­nischen Musikers Prince (Bild). Es erschien am 21. November 1994 bei dem Label Warner Bros. Records. Prince hatte das Album bereits wäh­rend der Jahre 1986 und 1987 aufge­nommen und Warner Bros. Records wollte es ur­sprüng­lich am 8. Dezember 1987 ver­öffent­lichen. Aller­dings zog Prince das Album eine Woche vor dem geplan­ten Ver­öffent­lichungs­termin ohne Angabe von Gründen zurück. Anschlie­ßend ent­wickelte es sich mit über 250.000 Exem­plaren zu einem der meist­verkauf­ten Boot­legs der Musik­ge­schichte, bis es sieben Jahre später offiziell ver­öffent­licht wurde. Die Musik des Albums zählt zum Genre Funk, die Lied­texte handeln über­wiegend von Sex, Wollust und Liebe.  – Zum Artikel … Black Album (Prince-Album)

The Wikipedia article of the day for November 20, 2019 is Langlütjen.

Langlütjen (früher: Lang­lütjen­sand) ist der Name zweier im 19. Jahr­hun­dert in der Weser­mündung künstlich angelegter Watt-Inseln Lang­lütjen I und Lang­lütjen II. Die Inseln gehö­ren poli­tisch zum Bereich der nieder­sächsi­schen Stadt Norden­ham an der Unter­weser. Mit der Auf­schüt­tung der Insel und der Kons­truk­tion des Forts auf Lang­lütjen I wurde 1869 begonnen. Nord­west­lich von Lang­lütjen I wurde 1872–1876 Lang­lütjen II mit Sand auf­geschüt­tet. Die militäri­schen Anla­gen auf beiden Inseln wurden bis Ende des Ersten Welt­krie­ges ge­nutzt. Zu einem echten militäri­schen Ge­fechts­ein­satz der Anlagen kam es jedoch nie. Am Ende des Ersten Welt­krie­ges wurden die Anla­gen zum Teil demon­tiert. 1933 war Lang­lütjen II für einige Zeit ein Schutz­haft­lager der SA. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg folgten weitere Zerstö­run­gen. Beide Inseln liegen heute inmit­ten des National­parks Nieder­sächsi­sches Watten­meer und stehen unter Denkmalschutz.  – Zum Artikel … Langlütjen

The Wikipedia article of the day for November 19, 2019 is Geschichte Washingtons.

Die Geschichte des Bundes­staates Washing­ton reicht mit Blick auf die mensch­liche Besied­lung knapp 14.000 Jahre zurück, den Status eines Bundes­staats erhielt das Ge­biet an der Nord­west­küste der Ver­einig­ten Staaten jedoch erst im Novem­ber 1889. Olym­pia wurde zur Haupt­stadt. Die Urein­woh­ner im Osten und Süden wurden in Reser­vate gedrängt, was mehrere India­ner­kriege aus­löste. Zu­nächst kamen vor allem Gold­sucher in die Region, später boomte die Holz­indus­trie. Die trans­konti­nenta­len Eisen­bahn­verbin­dun­gen sorg­ten für eine sprung­haft anwach­sende Zahl von Sied­lern und Indus­trie­arbei­tern. Die Region profi­tierte von den Welt­kriegen, insbe­son­dere von den Kämp­fen im Pazifik wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs. Dane­ben ent­stan­den andere Indus­trien wie Flug­zeug­fabriken, die weltweit erste Nuklear­fabrik und in der Infor­mations­techno­logie tätige Unter­neh­men. Zuneh­mend spielen der Touris­mus, der vor allem von den Natio­nal­parks lebt, und die Kasi­nos der Indianer­reser­vate eine wichtige Rolle als Arbeitgeber.  – Zum Artikel … Geschichte Washingtons

The Wikipedia article of the day for November 18, 2019 is Berkeley Software Distribution.

Die Berkeley Software Distribution (BSD) ist eine Variante des Betriebs­sys­tems Unix, die an der Uni­versi­tät von Kalifor­nien in Berkeley ab 1977 ent­stan­den ist. BSD basiert auf AT&Ts Unix Sixth Edition (V6) und Seventh Edition (V7) von 1975 (V6) und 1979 (V7). AT&T hatte damals noch das Tele­kommu­nika­tions­mono­pol in den USA inne und durfte keine Ge­schäfte im Com­puter­bereich täti­gen, sodass die Firma UNIX zum Selbst­kosten­preis der Daten­trä­ger an Uni­ver­sitä­ten ver­teilte. Damit verbun­den war die Erlaub­nis, den Quell­text einzu­sehen und zu modi­fizie­ren. Sie blieb auch später noch zu Zwecken der Lehre erhal­ten. Nach­dem in den 1990er Jahren AT&T UNIX-Lizenz­zahlun­gen eingefor­dert hatte, wurde der Quell­text umge­schrie­ben, sodass es keine einzige Zeile origi­na­len UNIX-Quell­text von AT&T mehr in aktuel­len BSDs gibt. Die ursprüng­liche durch die Uni­versi­tät erstell­te BSD ist kaum noch ge­bräuch­lich. Der Be­griff BSD bezeich­net heute viel­mehr eine ganze Klasse von Unix-Deri­va­ten, die ihre Wurzel in der eigent­lichen BSD haben, wie z. B. die frühen Versio­nen von SunOS und Ultrix. BSD ist neben System V eine der beiden großen Haupt­linien der Unix-Ent­wick­lung. Heute ist macOS, dessen XNU-Kernel auf Mach basiert und das auf dem User­land von FreeBSD auf­baut, die kom­mer­ziell erfolg­reichste Unix-Variante für Perso­nal Computer.  – Zum Artikel … Berkeley Software Distribution

The Wikipedia article of the day for November 17, 2019 is Julia Maesa.

Julia Maesa (latei­nisch Iulia Maesa, grie­chisch Ἰουλία Μαῖσα; † wohl um 224/225 in Rom) war die Schwä­gerin des römischen Kaisers Sep­timius Severus (193–211) und Groß­mutter der Kaiser Elaga­bal (218–222) und Severus Alexander (222–235). Nach dem Aus­ster­ben der Nach­kommen­schaft des Septi­mius Seve­rus im Jahr 217 ver­half sie ihren bei­den Enkeln nach­einan­der zur Kaiser­würde und sorgte damit für den Fortbe­stand der Dynas­tie der Seve­rer. Da Elaga­bal und Seve­rus Ale­xander beim Regie­rungs­antritt noch Jugend­liche waren, übte sie erheb­lichen Ein­fluss aus. Beim gewalt­samen Herr­schafts­wechsel 222, als Elaga­bal ge­stürzt und er­mordet und durch seinen Vetter Severus Alexander er­setzt wurde, spielte Julia Maesa zu­sam­men mit ihrer Tochter Julia Mamaea eine maß­geb­liche Rolle. In dieser Krise ge­lang ihr unter schwie­rigen Ver­hält­nissen die Stabi­lisie­rung der Herr­schaft ihrer Familie.  – Zum Artikel … Julia Maesa

The Wikipedia article of the day for November 16, 2019 is Operation Phantom Fury.

Die Operation Phantom Fury (englisch für gespens­tische Wut), war eine Offen­sive von amerika­nischen und iraki­schen Solda­ten gegen die Stadt Falludscha. Infolge des Irak­kriegs hatte sich die Stadt in der Zeit der amerika­nischen Besat­zung als Rebellen­hoch­burg eta­bliert. Die Opera­tion wurde von der iraki­schen Über­gangs­regie­rung geneh­migt, sie begann am 8. Novem­ber 2004 und endete acht Tage später am 16. Novem­ber. Das US-Militär gab nach der Schlacht bekannt, dass es sich um den schwers­ten Häuser­kampf seit der Schlacht um Huế in Vietnam, die im Jahre 1968 statt­fand, gehan­delt habe. Die Opera­tion Phantom Fury war die zweite Offen­sive, die gegen die Auf­ständi­schen in Falludscha durchge­führt wurde. Bereits im April 2004 hatte das US-Militär die Opera­tion Vigilant Resolve durchge­führt. Diese Opera­tion wurde beendet, als lokale Führer verspra­chen, die Situation in Falludscha zu entspannen.  – Zum Artikel … Operation Phantom Fury

The Wikipedia article of the day for November 15, 2019 is Godesberger Programm.

Das Godes­berger Pro­gramm war von 1959 bis 1989 das Partei­pro­gramm der Sozial­demokra­tischen Partei Deutsch­lands (SPD). Ein außer­ordent­licher SPD-Partei­tag in der Stadt­halle von Bad Godes­berg, heute ein Stadt­bezirk Bonns, verab­schiedete es mit großer Mehr­heit am 15. No­vember 1959. Mit diesem Grund­satz­programm kam der Wandel der SPD von einer sozia­listi­schen Arbeiter­partei hin zu einer Volks­partei zum Aus­druck. Zentrale Elemente des Godes­berger Pro­gramms gelten bis heute – hierzu gehören das Be­kennt­nis zur Markt­wirt­schaft und zur Landes­vertei­digung, die Formu­lierung von Grund­werten und der Anspruch, Volks­partei zu sein.  – Zum Artikel … Godesberger Programm