The Wikipedia article of the day for March 27, 2020 is Kugelfischverwandte.

Die Kugel­fisch­verwand­ten (Tetra­odonti­formes), auch Kugel­fisch­ähnliche oder mitt­ler­weile veral­tet Haft­kiefer (Plecto­gnathi) ge­nannt, sind eine Ord­nung der Knochen­fische mit über 430 bekann­ten Arten. Zu ihnen gehören die Drücker­fische, die Feilen­fische, die Koffer­fische, die Kugel­fische, die Igel­fische, die Mond­fische sowie vier weitere unbe­kanntere Fami­lien. Sie sind in Bezug auf ihre morpho­logi­schen Merk­male und ihre Lebens­weise eine der am meisten diver­sen Knochen­fisch­ordnun­gen und bewoh­nen ver­schie­denste Habi­tate. Mehr als die Hälfte aller Arten ist riff­gebun­den, es gibt jedoch auch Bewoh­ner von See­gras­wiesen und anderen tropi­schen Küsten­öko­systemen sowie pelagi­sche Formen (Mondfische) und Be­woh­ner der Tief­see unter den Kugel­fisch­verwand­ten. Der deutsche Name Haft­kiefer weist auf die ver­schmolze­nen Zwischen­kiefer­knochen und Kiefer­knochen sowie einige weitere Modi­fikatio­nen des Schädels hin, die allen Arten gemein sind und nur in dieser Ord­nung vorkommen.  – Zum Artikel … Kugelfischverwandte

The Wikipedia article of the day for March 26, 2020 is Leopold Kölbl.

Leopold Kölbl (* 26. März 1895 in Wien; † 25. Dezember 1970 ebenda) war ein öster­reichi­scher Geo­loge. Der Sohn eines Gast­wirts stu­dierte ab 1913 Natur­wissen­schaf­ten an der Philo­sophi­schen Fakul­tät der Uni­versi­tät Wien. Nach Ende des Ersten Welt­kriegs promo­vierte er bei Franz Eduard Sueß. Im Jahr 1927 habili­tierte sich Kölbl und war ab 1. April 1929 außer­ordent­licher Profes­sor und Vor­stand des Geo­logi­schen Insti­tuts an der Hoch­schule für Boden­kultur. Ab 1932 Mit­glied der NSDAP, war er von 1935 bis 1938 Rektor der Uni­versi­tät München. Seine wissen­schaft­liche und politi­sche Karriere endete 1939 mit seiner Ver­haf­tung und späteren Ver­urtei­lung zu einer rund zwei­jähri­gen Frei­heits­strafe auf­grund zu dieser Zeit straf­barer homo­sexuel­ler Hand­lungen. Nach dem Zweiten Welt­krieg wurde er für seine NS-Tätig­keit wegen Hoch­verrats zu einer weite­ren Freiheits­strafe verur­teilt, die jedoch zur Bewäh­rung ausge­setzt wurde.  – Zum Artikel … Leopold Kölbl

The Wikipedia article of the day for March 25, 2020 is Sue Klebold.

Sue Klebold (* 25. März 1949 als Susan Frances Yassenoff in Columbus, Ohio) ist eine US-amerika­nische Autorin und soziale Akti­vistin. Welt­weite Be­kannt­heit erlangte sie, nachdem ihr 17-jähri­ger Sohn Dylan Klebold gemein­sam mit seinem Schul­freund Eric Harris am 20. April 1999 den Amok­lauf an der Colum­bine High School verübt und sich an­schlie­ßend das Leben genom­men hatte. Klebold ver­arbei­tete die Tat und den Suizid ihres Sohnes in ihren 2016 erschie­nenen Memoi­ren Liebe ist nicht genug – Ich bin die Mutter eines Amok­läufers (Ori­ginal­titel: A Mother’s Recko­ning: Living in the After­math of Tra­gedy), die zu einem Best­seller wurden. Ihren Anteil am Erlös des Buches spendet sie an Ein­richtun­gen, die sich der Suizid- und Gewalt­präven­tion sowie der Aufklä­rung über psychi­sche Erkran­kungen und deren Erfor­schung widmen. Sie selbst hält regel­mäßig Vor­träge zur Suizid­präven­tion.  – Zum Artikel … Sue Klebold

The Wikipedia article of the day for March 24, 2020 is Gold.

Gold (bereits alt­hoch­deutsch gold, zu einer indo­germani­schen Wurzel *ghel: glän­zend, gelb) ist ein chemi­sches Ele­ment mit dem Ele­ment­symbol Au (latei­nisch aurum) und der Ord­nungs­zahl 79. Es ist ein Über­gangs­metall und steht im Peri­oden­system in der 1. Neben­gruppe (Gruppe 11), die auch als Kupfer­gruppe be­zeich­net wird. Diese Gruppe ent­hält Kupfer und die Edel­metalle Silber und Gold. Die drei Metalle werden in der Chemie auch als „Münz­metalle“ be­zeich­net. Gold wird seit Jahr­tausen­den für rituelle Gegen­stände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahr­hun­dert v. Chr. in Form von Gold­münzen als Zah­lungs­mittel genutzt. Gold wird auch als Lebens­mittel­zusatz­stoff mit der E-Nummer E175 verwen­det. Der Gold­abbau steht wegen seiner beträcht­lichen Umwelt­auswir­kungen welt­weit in der Kritik.  – Zum Artikel … Gold

The Wikipedia article of the day for March 23, 2020 is Der Lotse geht von Bord.

Der Lotse geht von Bord (im eng­lischen Origi­nal Dropping the Pilot) ist eine Kari­katur von John Tenniel, die am 23. März 1890 in der briti­schen Satire­zeit­schrift Punch gemein­sam mit einem gleich­nami­gen Ge­dicht von Edwin James Milliken erschien. Sie stellt den wenige Tage zuvor als Reichs­kanzler zurück­getreten­en Otto von Bismarck als Lotsen dar, der das Staats­schiff ver­lässt. Be­ob­ach­tet wird er dabei von Kaiser Wilhelm II., der Bismarcks Rück­tritt for­ciert hatte. Die Zeich­nung, die typi­sche Gestal­tungs­merk­male von Karika­turen ver­missen lässt, gilt als be­kann­teste Kari­katur Tenniels und des Punchs sowie als eine der berühm­testen Karika­turen über­haupt. Die Rede­wendun­gen „Dropping the Pilot“ und „Der Lotse geht von Bord“ sind zu geflü­gelten Worten der engli­schen bzw. deut­schen Sprache für Füh­rungs­wech­sel vor allem in der Politik geworden.  – Zum Artikel … Der Lotse geht von Bord

The Wikipedia article of the day for March 22, 2020 is Mordfall Jessica.

Als Mord­fall Jessica oder Fall Jessica wurde im März 2005 der Tod der sieben­jähri­gen Hambur­gerin Jessica bundes­weit bekannt. Das Mäd­chen war wegen Unter­ernäh­rung ent­kräf­tet an seinem Erbro­chenen er­stickt. Die Eltern hatten es jahre­lang in einem Zimmer ihrer Woh­nung einge­sperrt und ver­nach­lässigt. Nach drei­monati­ger Gerichts­verhand­lung wurden sie im Novem­ber 2005 vom Schwur­gericht des Land­gerichts Ham­burg (Bild) zu lebens­langer Frei­heits­strafe wegen Mordes durch Unter­lassen verur­teilt. Die Schul­behörde und das Jugend­amt gerie­ten in die Kritik, weil sie die Ver­nach­lässi­gung des Mäd­chens nicht erkannt hatten. Die öffent­liche Verwal­tung rea­gierte mit der Einfüh­rung neuer und dem Aus­bau besteh­ender Kontroll­mechanis­men sowie einer Auf­stockung des Perso­nals. Der vom Weißen Ring ins Leben gerufene „Tag der Krimi­nali­täts­opfer“ erin­nert am 22. März eines jeden Jahres an die Situa­tion der durch Krimi­nali­tät und Ge­walt geschä­digten Menschen, die auf Schutz, prak­tische Hilfe und Soli­dari­tät der Gesell­schaft ange­wiesen sind.  – Zum Artikel … Mordfall Jessica

The Wikipedia article of the day for March 21, 2020 is Gänseblümchen.

Das Gänse­blüm­chen (Bellis perennis), unter ande­rem auch Maß­lieb­chen, Tau­send­schön, Monats­röserl oder schweize­risch Mar­gritli („Kleine Marge­rite“) ge­nannt, ist eine Pflan­zen­art inner­halb der Fami­lie der Korb­blütler (Astera­ceae). Das Gänse­blümchen ist eine ausdau­ernde, krau­tige Pflanze, die Wuchs­höhen von 2 bis 20 Zenti­metern er­reicht. Jede Blatt­rosette bringt von März bis Novem­ber ununter­brochen aufstei­gende bis auf­rechte, blatt­lose, 3 bis 20 Zenti­meter lange Blüten­stands­schäfte mit einzeln stehen­den Blüten­körb­chen hervor. Das Gänse­blümchen wird als Nah­rungs- und Heil­pflanze verwen­det. Da es auf fast jeder Wiesen­fläche wächst, zählt es zu den bekann­testen Pflanzen­arten Mittel­euro­pas. Das Gänse­blümchen ist einer der ersten Frühlingsboten.  – Zum Artikel … Gänseblümchen

The Wikipedia article of the day for March 20, 2020 is Herbert Grundmann.

Herbert Grundmann (* 14. Februar 1902 in Meerane; † 20. März 1970 in München) war ein deut­scher Histori­ker, der vor allem die Ge­schichte des Mittel­alters und insbe­sondere die religi­ösen Bewe­gun­gen dieser Epoche er­forsch­te. Nach Dis­serta­tion und Habi­lita­tion an der Uni­versi­tät Leipzig war er dort ab 1933 als Privat­dozent tätig. 1939 wurde er ordent­licher Profes­sor für Ge­schich­te des Mittel­alters in Königs­berg. 1944 wurde er Profes­sor an der Uni­versi­tät Münster. Da er nicht Mit­glied der NSDAP gewe­sen war, wurde er nach dem Krieg als „unbe­lastet“ einge­stuft und konnte seine Lehr­tätig­keit in Münster fort­führen. Von 1959 bis 1970 war er Präsi­dent der Monu­menta Germa­niae Histo­rica. In den 1950er Jahren war er Heraus­geber des Archivs für Kultur­geschichte sowie der 8. und 9. Auflage des Hand­buchs der deut­schen Ge­schich­te. Grund­mann gilt als eine der zentra­len Perso­nen in der bundes­deut­schen Nachkriegsmediävistik.  – Zum Artikel … Herbert Grundmann

The Wikipedia article of the day for March 19, 2020 is Luftangriffe auf Engelskirchen.

Bei mehre­ren Luft­angriffen auf Engels­kirchen im Februar und März 1945 zer­stör­ten alli­ierte Kampf­flug­zeuge den Groß­teil von Engels­kirchen sowie Teile von Loope im Bergi­schen Land. Mit Angrif­fen zwischen dem 2. Februar und dem 16. März 1945 unter­brachen sie den Bahn­ver­kehr der Strecke, die vom Ruhr­gebiet nach Köln führte. Infolge­dessen wurden im Engels­kirche­ner Bahn­hof Munitions­züge mit 50 Wag­gons abge­stellt, deren Ladung in LKWs umge­laden werden sollte. Sie explo­dier­ten bei einer Bom­bardie­rung am 19. März 1945, die zwei Drittel der insge­samt mehr als 300 Opfer aller Luft­angriffe for­derte. Auf­grund der Schäden an Gebäu­den und Infra­struk­tur war Engels­kirchen nach Ende des Zwei­ten Welt­kriegs der am stärks­ten zer­störte Ort im Rhei­nisch-Bergi­schen und Ober­bergi­schen Kreis.  – Zum Artikel … Luftangriffe auf Engelskirchen

The Wikipedia article of the day for March 18, 2020 is Huni.

Huni war vermut­lich der letzte alt­ägyp­tische König (Pharao) der 3. Dynas­tie (Altes Reich). Er mag gemäß Thomas Schneider zwischen 2690 und 2670 v. Chr. regiert haben. Von der moder­nen For­schung wird Huni als schwer fass­barer Herr­scher ange­sehen, da zwar spätere Quellen über ihn vorlie­gen, jedoch nur sehr wenige zeit­genös­sische Arte­fakte oder Denk­mäler erhal­ten geblie­ben sind. Zudem wider­spre­chen sich spätere Königs­listen und Chroni­ken hin­sicht­lich der Anzahl und Reihen­folge der Könige während der 3. Dynas­tie. Einig­keit herrscht nur dahin­gehend, dass die Königs­listen, die Huni erwäh­nen, ihn stets als Vor­gänger von König Snofru, dem Begrün­der der 4. Dynas­tie, be­schrei­ben. Es ist zudem unklar, unter wel­cher gräzi­sier­ten Namens­form Huni in den be­rühm­ten Aegyp­tiaca des anti­ken Histori­kers Manetho er­scheint.  – Zum Artikel … Huni

The Wikipedia article of the day for March 17, 2020 is Theorie der endlichen Kugelpackungen.

Die Theorie der end­lichen Kugel­packun­gen ist ein Gebiet der Mathe­matik, welches sich mit der Frage beschäf­tigt, wie eine end­liche An­zahl gleich großer Kugeln opti­mal, also mög­lichst platz­sparend, ver­packt werden kann. End­liche Kugel­packun­gen sind erst in den letzten Jahr­zehn­ten mathe­matisch genauer unter­sucht worden. Der unga­rische Mathe­mati­ker László Fejes Tóth (1915–2005) hat dazu wich­tige Grund­steine gelegt. Eine weit­aus längere Tradi­tion hat dage­gen das Pro­blem der dich­tes­ten Packung für unend­liche Kugel­packun­gen. Die berühm­teste Vermu­tung hierzu ist die Kepler­sche Vermu­tung. Atome in Kristall­struktu­ren können verein­facht als Kugel­packun­gen betrach­tet werden und auf­grund ihrer hohen Anzahl kann man sie als gute An­nähe­rung an unend­liche Kugel­packun­gen auf­fas­sen. Bei den Proble­men unter­schei­det man Packun­gen in einen vorge­gebe­nen konve­xen Körper (Contai­ner, Bin-Packung, siehe auch Be­hälter­pro­blem) und freie Packungen.  – Zum Artikel … Theorie der endlichen Kugelpackungen

The Wikipedia article of the day for March 16, 2020 is Selma Lagerlöf.

Selma Lagerlöf (* 20. November 1858 auf Gut Mårbacka in der heuti­gen Ge­meinde Sunne, Värm­land, Schwe­den; † 16. März 1940 eben­da) war eine schwedi­sche Schrift­stelle­rin. Sie ist eine der be­kanntes­ten Schrift­stel­lerin­nen des Landes und gehört zu den schwedi­schen Autoren, deren Werke zur Welt­litera­tur zählen. 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobel­preis für Litera­tur und wurde 1914 als erste Frau in die Schwedi­sche Akade­mie aufge­nom­men. Sie ver­fasste religi­öse, fan­tasie­volle und heimat­verbun­dene Werke sowie Kinder­bücher. Ein immer wieder­kehren­des Motiv in ihrem Werk ist einer­seits die Not­wendig­keit, Schuld zu sühnen, und die ver­söhnende und erlö­sende Kraft der Liebe anderer­seits. Auch interes­sierte sich Selma Lagerlöf leb­haft für die mensch­liche Psycho­logie und die Schilde­rung von Seelen­zustän­den. Ein sehr bekann­tes Werk Lager­löfs ist Die wunder­bare Reise des kleinen Nils Holgers­son mit den Wild­gänsen, das 1906/07 erschien.  – Zum Artikel … Selma Lagerlöf